Donnerstag, 22. Juni 2017

21.6.2017:

Gestern mal wieder zurück in die Vergangenheit gebeamt. Wir haben den Campingkocher, den MD-Player, die alten Schlager-Discs eingepackt und haben uns an den Wartturm gesetzt. OK, in den 90ern hatten wir noch kein Aggregat, und auch kein Flutlicht. Aber der Style ist der gleiche. Und Mais gab es auch, so wie wir ihn früher hunderte Mal beim Heiko gekocht haben. Dose auf, Mais in den Topf, Butter dazu. Und Maggi. Cool, dass zwar die Polizei kam, uns aber unsen Stromerzeuger nicht verboten hat. Da kriegt man richtig Lust auf eine Widerholung. Vielleicht im Winter, mit Heizpilz und einem kleinen Pavillion.

Montag, 19. Juni 2017

19.6.2017:

Heute die definitiv letzten Steckdosen montiert: Es sind im Beamerraum jetzt 26 Steckdosen, von denen 3 Stück als "Licht 4" ein- und ausgeschaltet werden können. Die anderen drei Lichtkreise sind an der Decke. Netzwerkanschlüsse gibt es 8 und ganz im Stile der 90er sogar eine Sat-Dose.

Sonntag, 18. Juni 2017

18.6.2017:

Stress mit dem Hauswasserwerk. Nicht nur, dass alle zwei bis drei Wochen der Druck der Ausgleichmembran abhanden kommt. Nein, heute hing die schwimmende Entnahme in der Luft und hat selbige angesaugt. Der Trockenlaufschutz der Pumpe sprach an. Bis jetzt muss ich mich definitiv zu viel um dieses Teil kümmern, um sicherzustellen, dass der Spülkasten immer voll Wasser ist.

Mittwoch, 14. Juni 2017

200 Jahre World Klapp

Binford - alleine im Wind
Dieses Jahr war der World Klapp als Hauptereignis im Rahmen der "Monnem Bike" in Mannheim. Ähnlich wie in Berlin wurde ein schnelles Mannschaftszeitfahren ausgetragen, dieses Mal aber mit noch schnellerer Strecke und einem spannenden Prolog. Auch die Startrampe war etwas höher, wenn auch noch nicht so wie man sie bei den Einzelzeitfahren der Tour de France sieht.

Mannheim ist keine besonders schöne Stadt, sie rangiert im Bereich von Offenbach. Aber das Event war sehr schön, vor Allem wegen uns Klappradfahrern.

Team klABBA - Abkühlung am Wasserturm
Es ist immer wieder schön, so viele liebevoll aufgebaute Klappräder zu sehen. Getunte High-Tech Klappräder, liebevoll vergammelte Originale, viele kreative Einzellösungen für die Übersetzungen und die Sitzpositionen. Viele Teams haben ihre Räder in Teamfarbe lackiert oder gepulvert.

Es verwundert deshalb auch nur auf den ersten Blick, dass schnelle Zeiten gefahren werden, wenn solche Maschinen von ambitionierten Radfahrern bewegt werden. So war die Durchschnittsgeschwindigkeit des Siegerteams "Klapp Sabath" deutlich über 40 km/h. Ich hatte beim Rennen leider weniger Glück: Beim Start kam ich nicht ins Klickpedal rein und rutschte dann auch noch mit der Schuhplatte auf dem Boden aus, sodass ich erst mal auf selbigem lag. Bis ich wieder weiterfahren konnte war der Rest der Mannschaft schon 50m weg und so begann für mich ein 5,4km langes Rennen gegen den Wind. Mit nur 34 km/h kam ich dann über 30 Sekunden hinter meinem Team an, und von unserem fünften Platz im Prolog fielen wir im Finale auf Rang 12 ab.

Nächstes Jahr wird der World Klapp vermutlich als "Race Across Pfalz" über rund 200km ausgetragen, in Anlehnung an das legendäre Race Across America. Der Clou: Die Vierteams stellen mit ihren 4 Klapprädern "vier Gänge" dar, sodass man sich je nach Topologie für einen bestimmten Fahrer bzw. für ein bestimmtes Klapprad entscheided. So spart man sich auch 2018 die Duomatic-Schaltung.


Sonntag, 4. Juni 2017

4.6.17:

Heute mal wieder auf die Platte gefahren. Die zweite Fahrt für dieses Jahr - wow es ist schon Juni - hat ein bisschen besser geklappt als die erste, und so kam ich immerhin schon mal wieder auf eine Zeit von einer Stunde für Hin- und Rückweg. Nicht unter einer Stunde, aber immerhin.

Freitag, 26. Mai 2017

26.5.17:

Dienstag mit dem Brompton auf der Bahn gewesen, hat mal wieder Spaß gemacht. Aber im direkten Vergleich würde ich sagen, dass das Brompton mit seinen kleinen Rädern nicht so gut rollt wie meine "großen" Klappräder.

Donnerstag, 18. Mai 2017

18.5.17:

Gestern habe ich meinen ersten Rolladenmotor selbst eingebaut. Eigentlich echt super einfach und vor allem auch super billig. Einen elektrischen Rolladenmotor bekommt man bereits für weniger als 30 EUR, das finde ich geradezu lächerlich günstig. Sogar Funkmotoren bekommt man relativ günstig, und spätestens nach der Ersparnis durch die dann nicht mehr notwendigen einzelnen Schalter ist die Funklösung vermutlich sogar preisgünstiger. Bin gespannt, ob der Funk-Kram dann auch gut funktioniert.

Mittwoch, 17. Mai 2017

Dienstag, 16. Mai 2017

16.5.17:

Erste Fahrt auf die Platte dieses Jahr und das gute Gefühl, dass hier noch einiges an Verbesserungspotential da ist.

Montag, 15. Mai 2017

15.5.2017:

Einmal im Monat sollte ich dann doch mal was posten. Obwohl ich keine Zeit habe. Vorlesungen haben wieder angefangen, und neben Familie und Beruf werde ich jetzt auch noch mit einem nervigen Praktikum zum Thema "Elektroenergiesysteme" gequält. Aber jede Leistung bringt mich dem Ende des Studiums deutlich näher, also weiter machen.

Gestern waren wir mal wieder mit Nele im Schwimmbad, und erfreulicherweise war das Kinderbecken jetzt nicht mehr das kälteste Becken, so wie es im Winter lange der Fall war. Das überflüssigste Gadget seit langem ist mir dann gestern auch über den Weg "gehoppelt": Man kann sich tatsächlich so eine Art Meerjungfrauenkostüm kaufen und es seinen Töchtern mit ins Schwimmbad geben. Die Mono-Leggins mit integrierter Mono-Flosse im grünen Glitzerdesign ist so überflüssig wie eine Winkekatze. Da kann man nur hoffen, dass dieser Hype vorbei ist, bis Nele in dem Alter ist, oder das Nele mal so vernünftig ist, sich in einem öffentlichen Schwimmbad nicht so derartig zum Horst zu machen mit einer solchen Verkleidung.

Derzeit werden wieder vermehrt Werbespots für DAB+ gesendet, und immer noch wird mit dem hervorragenden Klang argumentiert, der leider so hervorragend gar nicht ist. Ich stelle immer noch fest, dass der Empfang alles andere als flächendeckend ist, und dass die Bitrate trotz hocheffizienter Algorithmen immer noch zu niedrig ist, um einen wirklich guten Klang zu realisieren. Wenn ich dann noch höre, dass es Gruppierungen gibt, die sich für ein Verbot reiner UKW-Radios stark machen, kann ich nur noch mit dem Kopf schütteln. Warum nicht einfach noch ein drittes DAB erfinden und dann aber 96kHz/24bit Samplingrate verwenden mit ausreichender Bitrate? Reine Infosender wie DLF und hr-iNFO können dann gerne weiterhin mit zweistelliger Bitrate senden, aber es sollte wenigsten ein paar Sender mit hochwertiger Qualität geben.

Samstag, 22. April 2017

22.4.17: zwei Life Hacks für den Grill

Beim Grillen mit dem Campingaz Partygrill wurde ich heute mit gleich zwei Problemen konfrontiert. Das erst Problem war eine nicht funktionierende Piezo-Zündung. Hier wurde ich kreativ: Nachdem ich wirklich weit und breit kein Feuerzeug und auch kein Streichholz auftreiben konnte habe ich das Problem "elektrisch" gelöst. Protagonist war hier ein 12V 7Ah Bleigelakku. Mit zwei kurzen H05-Leitungen habe ich eine Verbindung von der Batterie zum Brenner aufgebaut. Die beiden Strippen habe ich dann direkt am Brennerauslass kurzgeschlossen und Bingo! Grill ist schon mal an. Life Hack #1

Das zweite Problem wurde dann durch die niedrigen Temperaturen verursacht. Der Partygrill scheint eher für sommerliche Temperaturen ausgelegt zu sein, und bei den gefühlten 8 °C heute ging dann leider nur sehr wenig gas aus der Kartusche. Auch dieses Problem habe ich wieder "elektrisch" gelöst. Protagonist war dieses mal meine guter alter DeWalt Heißluftfön. Der ist Grillen ja schon gewöhnt. Aber im Gegensatz zu seinem üblichen Job als Grillkohleanzünder musste er heute nur die Kartusche ein wenig anblasen, um den Innendruck zu erhöhen und damit auch die Ausgangsleistung des Grills. Jetzt hatte auch unser 6 cm dickes Rindersteak eine realistische Chance, gar zu werden. Life Hack #2

Mittwoch, 19. April 2017

19.4.2017:

Gestern mit dem Wohnwagen einer A-Klasse Starthilfe gegeben. Da soll noch mal jemand die Sinnhaftigkeit der Wohnwagenbatterie in Frage stellen!

Samstag, 15. April 2017

Sushi: ALDI versus GLOBUS

Letzte Woche haben wir uns bei Globus eine Packung Sushi gekauft, und mussten feststellen, dass dieses Sushi für seine Herkunft aus dem Supermarkt sehr lecker ist. Heute habe ich mich dann für den nächsten Schritt entschieden und mir das Sushi vom Aldi gekauft. Hier muss ich leider ganz klar feststellen, dass das Sushi vom Aldi nicht nur billiger ist sondern auch nicht so lecker ist. Die Röllchen wirken weniger frisch, der Wassabi sieht unnatürlich grün aus und das Inger ist weniger bissfest und fühlt sich ein bisschen glitschig an. Einzig der kleine Plastikfisch mit der Sojasoße scheint sich nicht von dem aus der Globus-Packung zu unterscheiden.

Naja, die Rahmenbedingungen waren allerdings auch ein bisschen verzerrt, das muss ich zugeben. Während wir das Sushi vom Globus ordentlich mit nach Hause genommen und dann richtig mit den (Titan!)-Essstäbchen gegessen haben, habe ich das Aldi-Sushi schnell im Auto gegessen, und als Ersatz für die Essstäbchen musste ein Elektriker-Schlitzschraubendreher. Dazu kommt noch das nahende MHD des Sushi, was zusammen mit dem 30% Preisnachlass erst zur positiven Kaufentscheidung geführt hat.

15.4.2017:

Habe mir einen SAP>IP-Satreceiver gekauft, der aus vier LNB-Eingängen bis zu 8 Streams gleichzeitig ins Netzwerk einspeisen kann. Als Klienten kann man speziell dafür konzipierte Satreceiver verwenden, aber man kann auch mit reinen Softwarelösungen fernsehen. So kann man beispielsweise mit VLC eine m3u-Playlist öffnen, in der URLs gespeichert sind für die verschiedenen Sender. Als Set Top Box verwende ich jetzt einen Telestar Digio 33, den ich bei ***y für schlanke 16 EUR ersteigert habe. Die 16 EUR sind glaube ich gut investiertes Geld, weil der Receiver doch deutlich moderner ist als der Avanit, der bis jetzt am Beamer hing. Über die ganzen Smart-TV-Funktionen kann man ja streiten, aber so lange diese ganzen Onlinefunktionen noch funktionieren - ich gehe mal davon aus, dass an dem Gerät immer mehr Funktionen irgendwann nicht mehr gehen - ist das sehr angenehm. Die Mediatheken sind wirklich ganz gut in die Bedienung des Receivers integriert.

Sonntag, 9. April 2017

9.4.2017:

Heute zum ersten Mal dieses Jahr die Mountainbikes aus dem Keller geholt und mit Chariot und Nele auf den Spielplatz in Hochheim gefahren. Ein toller Ausflug, der nur einen Nachteil hat. Nele kann im Chariot ausruhen und schlafen, während wir uns müde fahren. Am Abend fehlt den Eltern dann ein Mittagsschlaf. Deshalb war es ganz gut, dass Nele nur auf Hinfahrt geschlafen hat.

Samstag, 8. April 2017

8.4.17:

Ich habe mir einen neuen Sat-Receiver gekauft. Ich bin wirklich gespannt, denn das Gerät hat nur genau einen Ausgang: Einen Ethernet-Anschluss. Rein gehen bis zu 4 LNB-Zuleitungen, mit denen er dann 8 Streams gleichzeitig anbieten kann. Eigentlich eine ideale Lösung, und preislich mit ca. 150 EUR auch noch bezahlbar. Ich werde berichten, wie er sich in der Praxis schlägt. Kompatibel scheint es mit VLC zu sein, es gibt aber auch Set Top Boxen und diverse andere Apps für Android, IOS und Windows.

Donnerstag, 6. April 2017

6.4.2017:

Ausmisten in der Kommode. Ich habe hier vier gut bestückte Schubladen: Die Fahrradschublade, in der sich Startnummernbänder, Trinkflaschen, Schläuche und diverse andere Sachen befinden. Die Kabelschublade: Hier gibt es alles, was mit Kabeln zu tun hat. USB-Kabel, Ladegeräte, Bananensteckerkabel, Cinch, usw. Die Verbrauchsmittelschublade: Kabelbinder, Lüsterklemmen, Isoband, Batterien, Leuchtmittel, etc. Und ganz unten die Werkzeugschublade: Lötkolben, Schraubenzieher, Schieblehre. Alle Werkzeuge, die man nicht für die Fahrradreparatur benötigt. Dafür habe ich eine spezielle Werkzeugkiste.

Die komplette Kommode habe ich jetzt mal unter die Lupe genommen und so weit ausgemistet, dass ihr kompletter Inhalt in vier gelbe Kisten (so ähnlich wie Postkisten) passt.

Aufräumen und Wegwerfen ist sehr befreiend. Aber: kurz nachdem man bestimmte Sachen weggeworfen hat braucht man sie. Aber II: Wenn man nicht ausgemistet hätte, dann wüsste man gar nicht, dass man im Besitz von solchen Sachen ist.

Dienstag, 4. April 2017

4.4.17:

Oh wie schön. Da habe ich das Galay S5 seit bestimmt mehr als einem Jahr, und jetzt endlich fällt mir auf, dass es bei einem Update irgendeinen ANT+ Plugin aktualisiert. ANT+ ? Könnte mein Handy gegebenenfalls kompatibel sein mit meiner PowerTap-Nabe? Kurz ein wenig recherchiert - und schwupps - habe ich eine geile App gefunden, die mit der Powertap telefonieren kann. Das finde ich sehr fein und werde das demnächst mal auf dem Fahrrad ausprobieren.

Da bestelle ich mir doch gleich mal eine FINN-Halterung...

Sonntag, 2. April 2017

2.4.17:

Diese Woche haben wir 4 bis 5 Tonnen Material aus dem Erdgeschoss geräumt. Es ist pünktlich komplett leer.

Dienstag, 21. März 2017

Sonntag, 19. März 2017

19.3.2017:

Mal wieder Thema Stromverbrauch: Die Sromabrechnung kam, und ich war dann mal ganz gespannt auf die Verbräuche, die Kosten usw, auch weil ich seit langem nicht mehr auf den Stromverbrauch achte.

So war ich dann doch recht positiv überrascht, dass wir auf einen Jahresverbrauch von nur 2457 kWh gekommen sind. Genau zwei Drittel (66,71%) dieser Energiemenge haben wir im Nebentarif verbraucht, sodass wir auf einen durchschnittlichen Arbeitspreis von 22,1 ct/kWh (zzgl. MWSt) kommen. Finde ich ganz gut, zumal wir hier nicht krampfmäßig unsere Verbraucher erst nach 20 Uhr oder am Wochenende anschalten. Das hat eigentlich hauptsächlich durch normale Nutzungsverhalten so funktioniert.

Freitag, 17. März 2017

Das Specialized Hot Walk und wie man es adequat pimpen könnte

Heute haben wir für Nele ein 12"-Laufrad der Marke Specialized gekauft. Es rangiert deutlich unter den Topmarken (z.B. Early Rider), und so überrascht es wenig, dass es Made in China ist.

Was gibt es zu sagen? Das Rad ist überwiegend aus Aluminium gefertigt: Rahmen, Gabel, Lenker, Teile des Vorbaus, die Sattelklemme und die Felgen sind aus Alu, während die Sattelstütze, Naben, Vorbauschaft, Steuersatz und Speichen aus Stahl sind.

Mit diesem soliden Materialmix kommt das Bike auf ein Gesamtgewicht von 3,85kg, was deutlich schwerer ist als z.B. das Alley Runner von Early Rider (3,1kg). Im Gegensatz zu dem hat das Specialized aber eine Art Minitrittbrett (inkl. rauher Trittbeschichtung), das zwischen den Streben des Hinterbaus und dem Hauptrohr eingearbeitet ist. Das wirkt nicht nur extrem robust, es könnte der Fahrerin auch die Möglichkeit geben, die Füße beim Downhill bequem abzustellen.

Die radial gespeichten 16-Loch-Laufräder haben recht einfach gehaltene Naben mit minderwertigen Lagern. Ich habe die Konuse neu gefettet und dabei haben sie für mich doch recht einfach gewirkt. Es war auch nicht wirklich möglich, die Naben spielfrei und leichtgängig einzustellen. Letzten Endes rollt das Fahrzeug dennoch ganz. Die 2" Reifen "Rhythm Lite" sind von Sepcialized und haben ein ansprechendes, flaches Klötzchenprofil. Kurioserweise wird mit einem Pfeil sogar die Laufrichtung angezeigt. Der empfohlene Druck wird mit 2,5 bis 4,5 bar angegeben, und dank Autoventil kann man an jeder Tankstelle für den richtigen Reifendruck sorgen.

Nichts zu beanstanden habe ich an dem konventionellen (geschraubten) Steuersatz: Er läuft butterweich und ist trotzdem spielfrei, und dank fehlender Bremse kann man den Lenker unendlich in beide Richtungen drehen.

Die Gabel hat ein wuchtiges BMX-Design und sieht extrem bullig aus, und auch der Rahmen sieht aus, als sei er dafür ausgelegt, jahrzehntelang von dicken Kindern gefahren zu werden: Das anfangs erwähnte Trittbrett, ein Gusset in der Verbindung zwischen Sitzrohr und Hauptrohr, fette Ausfallenden, alles brutal dimensioniert. An den noraligischen Punkten sitzen überall Wasserablaufrohre, sodass der Rahmen bei Regen auch nicht volllaufen kann.

Der Sattel ist recht einfach gehalten und wird proprietär auf die Sattelstütze angeschraubt. Ich denke, man läßt diese Einheit einfach so wie sie ist oder tauscht beides aus.

Der Vorbau verfügt über eine konventionelle Klemmung und ist so in der Höhe verstellbar. Er verfügt über keinen sparaten Aufprallschutz, hat aber eigentlich auch nur abgerundete Kanten, sodass der Kontakt mit dem Vorbau nicht zwingend schmerzhaft sein muss. Der Lenker ist eine Art Kinderdownhilllenker in pink und kann in seinem Winkel verstellt werden. Die Griffe mit praktischen Seitenpuffern sind ebenfalls pink und bei unserem Modell bereits kaputt, was einiges über die Qualität aussagt. Es ist ja jetzt nicht so, dass Kinder zehntausende Kilometer auf so einem Laufrad runterreiten.

OK, und wo kann man das Teil jetzt pimpen?

Am meisten Potential steckt in den Laufrädern, weil die einfach sehr schlecht sind. Hier könnte man auf Laufräder mit Industrielagern wechseln, die dann vermutlich wesentlich leichter rollen. Die gibt es genau wie einen Satz schnellere Reifen Seifenkistenhandel zu kaufen: Rubena stellt einen Reifen her, der bis 100 km/h zugelassen ist und der komplett "Slick" ist. Er ist noch mal ein bisschen breiter und kann mit 4,8 bar gefahren werden. Ggf. könnte man ein Laufrad mit Trommelbremse besorgen und so eine Bremsfunktion realisieren. Das Bike hat an sonsten nämlich keine Vorbereitung für eine Bremse. Dass das bei einem 12"-Laufrad verzicht bar ist steht allerdings außer Frage.

Gewichtsmäßig sollte beim Tuning wenig möglich sein: Das mit Abstand schwerste am Rad ist vermutlich der fette Alurahmen

Fazit: Ein schickes und stabiles Laufrad mit schlechten Naben.

Mittwoch, 15. März 2017

15.3.17:

Gestern war ich mit dem Comaschlumpf in Luxemburg, wo wir eine Art Kaffeefahrt hin gemacht haben. Außer Kaffee gab es noch Duvel, Chimey, Kippen und Softdrinks in Dosen zu kaufen. Duvel für 1,24 EUR die Flasche war hier deutlich günstiger als im Globus (1,79 EUR), aber immer noch teurer als in Belgien (~1EUR). Bei den Dosen punktet Luxemburg eigentlich hauptsächlich durch die Pfandfreiheit. Mit Kippen und Kaffee wiederum kenne ich mich nicht aus, dass ist eher Comaschlumpfs Metier, aber an Hand des massigen Angebots scheint ihr auch ein deutlicher Preisvorteil gegenüber Deutschland zu liegen.

Sonntag, 12. März 2017

12.3.17:

Heute zwei neue Steckdosen in Neles Schlafzimmer reingebaut. Es ging eigentlich nur um 2 Meter hinter der Wand entlang, aber die oben eingeführte NYM-Leitung wollte par tout nicht unten rauskommen. Mit dem Smartphone konnte ich die Leitung dann aber ca. 10 cm vor der Dose lokalisieren und mit einer Angel aus einem Stück Kupferdraht dann endlich final verlegen. So kann auch so ein einfacher Job wie eine Doppelsteckdose über eine Stunde dauern.

12.3.17: LED Filament Protec A60 12W / OSRAM A40 4W

Ich habe mir zwei Filament-LED-Leuchtmittel gekauft, zuerst eine von Protec, also von der Hausmarke von Uni-Elektro, und dann noch eine OSRAM. Ich muss jetzt leider feststellen, dass die Farbwiedergabe der Birnen mir nicht gefällt. Sie werden als warmweiß bezeichnet, was sie auch sind, aber leider mit einem für mich sehr störenden Gelbanteil. Schade, weil mir die Birnen sehr gut gefallen. Die LED-Filamente sehen eigentlich aus wie Glühfäden und die komplette Elektronik verschwindet bei den Birnen im Schraubsockel. An sonsten gibt es nichts zu meckern: Sie haben beide mehr als 100 lm pro Watt, die Protec wäre sogar dimmbar. Für den Wohnbereich sind beide wegen ihres Gelbstichs in meinen Augen nicht einsetzbar. Warten wir mal die kommenden Generationen der Technik ab. LEDs werden besser und billiger...

Donnerstag, 2. März 2017

2.3.17:

wie schön! Die Klausur Elektroenergiesysteme im Drittversuch mit einer glatten 2 bestanden. Da geht man mit großer Freude in die Semesterferien!

Freitag, 24. Februar 2017

24.2.17:

Kleiner Nachtrag zu meinem blauen Klapprad. Samstag, der 4.2.2017 war der letzte Arbeitstag für mein geliebtes Rad. Nach 4200 km ist es in der Mitte durchgebrochen. Was war passier? Ich wollte eigentlich ganz gemütlich an den Bahnhof fahren, um von dort weiter mit der S-Bahn in die Schule zu fahren. Am Hauptbahnhof ging es von der Straße über eine Bordsteinkante auf den Bahnhofsvorplatz. Ich will also smooth über die Kante und lupfe dafür das Vorderrad ein wenig an. Schwupps, habe ich den kompletten vorderen Rahmen in der Hand. Der Rest ging schnell. Ich fiel mit dem Rahmenteil in den Händen auf den Boden. Feierabend. Zum Glück habe ich mir außer einem kleinen Kratzer nicht viel getan. Ich habe die beiden Rahmenteile eingepackt und bin zum Auto gelaufen.

Zum Glück konnte ich bereits ein paar Tage später einen bauähnlichen Rahmen bei eba* kaufen. Das ist tatsächlich der kleinere Aufwand. Ob ich es aber über das Herz bringe, den alten Rahmen wegzuwerfen bezweifle ich. Vermutlich werde ich ihn mir doch noch mal schweißen lassen.  Er ist nämlich direkt an der Schweißnaht hinterm Steckmechanismus aufgerissen. Neben meinem Gewicht und dem hohen Alter des Rades mache ich außerdem das Schneewetter mit dem vielen Salz auf der Straße verantwortlich. Darüber hinaus könnte ich mir vorstellen, dass eine solche Kilometerleistung für ein Rad, das eigentlich für den schnellen Shuttle zwischen Wohnwagen und Toilettenhäuschen konzipiert ist vielleicht einfach zu viel ist.

23.2.17:

Heute ein bisschen Arbeit nach der Arbeit. Baustellenradio EIN und vier der sechs Kabelsalatdosen im 2.OG verdrahtet. Das Ergebnis war eine M-lastige Playlist mit Miss Platnum, Enio Morricone und Moby. Außerdem Licht in drei Räumen und das Gefühl, den vielen Kabeln, die es noch anzuschließen gilt Herr zu werden. Außerdem habe ich noch eine 8-adrige Telefonleitung im Schlafzimmer gefunden, die ich jetzt zu einer (vermutlich 100MBit)-Netzwerkleitung machen werde.

Montag, 20. Februar 2017

20.2.17:

Heute ein Hobby aus der frühen Kindheit wieder aufgegriffen und Rohre zusammengesteckt. Mein Ziel war es, die Zisterne anzuschließen, und das habe ich auch hinbekommen.

Montag, 30. Januar 2017

30.1.2017:

Heute mal wieder auf der Rolle gewesen. Unerwartet sogar mit 257 Watt Durchschnittsleistung eine gute Zeit knapp unter 34 Minuten auf meiner Lieblingsstrecke gefahren. Das ist kein Rekord, aber meine Bestzeit für diesen Winter. Ich stelle fest, dass es drinnen mehr Spaß macht als derzeit draußen. Heute morgen war wieder so ein grenzwertiges Wetter, wo Papa den Regen und den salzigen Dreck von der Straße abbekommt, während Nele im trocken im Chariot sitzt und Bücher liest. Ein zweijähriges Kind müsste man noch mal sein!

Sonntag, 22. Januar 2017

22.1.2017:

Catrin und Nele stehen im Bad, Catrin mit dem Handy in der Hand: "Warum geht denn das WLAN nicht ?!". "Neustart". "Aha, Nele, Du kannst jetzt keine Maus gucken...". Oh, oh, da war da Gebrüll aber plötzlich groß. Ein zweijähriges Kind wirft sich zornig auf den Boden. Nicht, weil es kein Eis bekommt, nein. Weil das WLAN aus ist.

Donnerstag, 19. Januar 2017

19.1.2017:

Den Schwalbe Marathon habe ich jetzt montiert und gehe davon aus, dass ich am Hinterrad nie wieder einen platten Reifen bekomme. Wenn doch werde ich ziemlich sauer. Der Marathon scheint nicht breiter zu sein als der Kojak, sodass eigentlich nur der etwas geringere Reifendruck und die unverschämt übertriebene Gummischicht für ein schlechteres Rollverhalten sorgen dürften. Optisch ist so ein Marathon natürlich eine Katastrophe, verglichen mit einem coolen Slickreifen. Aber was muss das muss, 322km waren einfach zu wenig Laufleistung für die Karkasse und den Seitenläufer. Jetzt habe ich für den Dynamo eine extra "Fahrrille", und wenn ich die Richtung des Profils ignoriere, dann habe ich auf der anderen Seite noch eine Ersatzrille. Also sollte der Dynamo keinen weiteren Defekt mehr verursachen.

Die defekte britische Kettenleitmutter habe ich gegen deutsche Technik von Fichtel & Sachs ersetzt. Dort arbeitet jetzt die Mutter meiner Torpedo 3gang und die dazugehörige Kunststoff-Umlenkrolle. Hierzu musste der Kettenspanner minimal modifiziert werden. Ausserdem musste ich den Zug ca. 1,5cm weiter lösen, was mit dem verbauten Bowdenzug zum Glück (gerade so) noch möglich war. Die Schaltung ist auch wieder eingestellt, und ich muss jetzt nur noch das Quietschende Geräusch orten. Es scheint auch aus der Nabe zu kommen, aber ich weiß noch nicht, warum und woher genau. Entweder es fährt sich raus, oder ich finde es raus.

Im direkten Vergleich zwischen dem EUROPA und dem Brompton stelle ich jetzt fest, dass mich das EUROPA morgens auf dem Weg zur KiTa weniger aufhält. Nele links auf dem Arm, hänge ich das EUROPA mit der Nase des Brooks ganz locker auf die rechte Schulter, und los gehts. Das Brompton - zwar 5 kg leichter - muss ich zusammengefaltet die Treppe runtertragen, wobei ich es krampfhaft vom Körper weghalte, um keinen Dreck abzubekommen. Unten ist das EUROPA dann sofort abfahrbereit, während ich das Brompton erst innerhalb von 15 Sekunden aufbauen muss.In der Kita profitiere ich beim EUROPA dann von dem Seitenständer, während ich mit dem Brompton immer balancieren muss, während ich den Chariot abkupple. Dann erst kann der Gepäckträger zum Ständer mutieren.

Erstaunlich auch, wie schnell man sich an die beiden Systeme jeweils gewöhnen kann. Das schnelle Schalten am Lenker des Brompton, der Rücktritt mit Schaltung des EUROPA. Man erwischt sich direkt nach einem Wechsel, dass man entweder im leeren Raum schalten will oder den nicht vorhandenen Rücktritt betätigt.

Lustig, wie sehr nach Rennrad die Laufräder des EUROPA im Verhältnis zum Brompton aussehen. Klar, 24mm breite Reifen mit 451mm ETRTO sehen sehr sehr anders aus als die 349mm-Räder mit 32mm Breite. Die eine Assoziation geht in Richtung "Dackelschneider", die andere eher in Richtung "Ballonreifen". Trotzdem fühlen die Reifen sich beim Rollen beide recht gut an. Vorrausgesetzt, der Luftdruck ist ok. Da bin ich ja auch mal gespannt, ob ich das Loch beim Brompton gut geflickt habe: Es wird sich zeigen, wie häufig ich nachpumpen muss. Beim EUROPA geht es mir ein wenig zu schnell, hier sollte wenigstens alle 14 Tage mal der Kompressor angesetzt werden. Für das Brompton wünsche ich mir ein etwas größeren Intervall.

Wenn dann mal Zeit und Budget vorhanden ist spendiere ich dem Brompton auf jeden Fall mal einen Satz bessere Bremsen: Ob es die aktuellen Dual Pivot Bremsen von Brompton werden oder irgendwas außergewöhnliches? Das weiß ich noch nicht so genau. Die Herausforderung ist hier ja, dass die Züge von unten kommen können müssen. Das geht ab Werk bei nicht allzu vielen guten Bremsen. Dann muss ja auch noch das Schutzblech herumpassen, und wegen des Faltmechanismus fallen auch die Maguras aus der Wahl. Schade. Mit den Bremsen könnte man ggf. auch noch ein Paar neue Bremsgriff spendieren, vielleicht was rotes oder ein paar Froglegs aus Carbon. Hier muss man auf Nicht-V-Brake-Griffe zurückgreifen, was die Auswahl erneut einschränkt. Es ist nicht leicht :-(