Freitag, 19. Januar 2018

19.1.2018

Upgrade für mein Hörinselchen. Endlich ist der DAC von Cambridge Audio gekommen, und das aus dem FiiO kommende Rauschen ist Geschichte. Leider kann ich immer noch nur mit 48 kHz abspielen, da muss ich wohl mal innerhalb von Kodi nach einer Lösung suchen. Neben dem USB-Eingang hat der DAC jedoch auch noch SPDIF-Eingänge, sodass ich den FiiO über den DAC als Player nutzen kann, dann ohne Störgeräusche. Ebenso ist es denkbar, den SACD-Player anzuschließen, entweder optisch oder per Coax-Leitung. Die Coax-Leitung könnte ich beispielsweise über das Patchpanel laufen lassen, dann stünde mir an der Hörinsel jedoch nur noch ein 100Mbit-Netzwerkanschluss zur Verfügung. Ich glaube, als erstes werde ich mal versuchen, ob ich beim Raspi das SPDIF-Signal mit 96 kHz aus dem HDMI extrahieren kann. Dazu muss ich mir nur einen ca. 15 EUR teuren Extraktor kaufen, also kein großes Risiko.

Mittwoch, 17. Januar 2018

16.1.2018:

Endlich einen DAC gefunden, und zwar bei eb** in UK. Vom Preis her das, was meine Zahlungsbereitschaft war und ein klein wenig günstiger als die billigeren Endpreise bei den Auktionen in Deutschland. Bin gespannt, ob der DAC mit dem Raspi harmoniert und meine Hörinsel nach vorne bringt.

Heute wieder mit dem Brompton zum KFC gefahren und jetzt immerhin schon die ersten 100 km auf den Tacho gebracht. In 2017 habe ich zum ersten mal seit Jahren fast keine Radkilometer zustande gebracht: Während ich eigentlich immer so auf 3 bis 5 tausend Kilometer kam waren es in 2017 weniger als 1000 km. Da habe ich jetzt in den ersten beiden Wochen schon mal den Grundstein gelegt, dass 2018 nicht auch wieder so mau wird.

Montag, 8. Januar 2018

8.1.2018:

schöne Streaming-Welt. Da freundet man sich gerade mit Netflix an, hat die ersten coolen Serien gefunden, und dann der Rückschlag. Nach zwei Staffeln "Broadchurch" ist Feierabend bei Netflix, da kann man dann zusehen, wie man an die dritte Staffel kommt. So ähnlich ist es bei Big Bang Theory und Neles Conni-Serie auch schon gewesen.

So wird die Fernsehwelt immer komplizierter: Um wirklich alles sehen zu können, ist man auf eine Vielzahl von Anbietern angewiesen. Netflix, Amazon Prime, Sky, Eurosport, was weiß ich was es noch alles gibt. Das ist super nervig und macht den Umstand verständlicher, dass manche Leute lieber den illegalen Weg zu Inhalten suchen. Am Ende muss es einfach sein, da ist es dem ein oder anderen egal, ob der einfachste Weg ein legaler ist.

Vielleicht sollte ich einfach mal wieder ein gutes Buch lesen...

Samstag, 6. Januar 2018

6.1.2018:

Unser elektrischer Energieverbrauch von derzeit ca. 4800 kWh kommt nicht von ungefährt:

- Cola-Automat
- Wäschetrockner
- zwei Kühlschränke
- Beamer / Röhrenverstärker
- Netzwerkschrank / Router / 3 Access Points
- Außenbeleuchtung
- elektrische Peripherie in der Heizungsanlage (13 Stellantriebe, 2 Pumpen, Fremdstromanode, etc)

Was macht man da? Erst mal nix, weil die Stromkosten sich noch im Rahmen halten, und weil Stromsparen an vielen Stellen den Wohnkomfort einschränkt.

6.1.2018:

Heute habe ich schon mal angefangen, die ersten drei der sieben Fensterbänke zu montieren. Ich habe mit der Hilti schon mal die Wand so aufgestemmt, dass die Platten aus Striegauer Granit vor die Fenster passen. Wenn alle Fenster dementsprechend vorbereitet sind, will ich mich thematisch mit dem Festkleben der Fensterbänke beschäftigen.

Mittwoch, 3. Januar 2018

3.1.2018:

Heute entschieden, mal das Brompton für die Fahrt zum KFC zu verwenden. Hin mit dem Klapprad, und zurück kann ich ja dann ganz entspannt mit dem Bus heimfahren, da ich ja stolzer Besitzer enes Semestertickets bin. So konnte ich bequem die ersten 22km in 2018 auf den Tacho bringen.

Samstag, 30. Dezember 2017

30.12.2017:

Du kriegst die Tür nicht zu!

Heute waren wir Schnitzel essen, und Nele hat ein Wasser bekommen. Nach dem ersten Schluck stellte sie fest, dass das Wasser genauso kalt ist wie zu Hause das von Papa aus dem Cola-Automaten.

Nele: "Die Tür geht gar nicht zu."

Ich: "Hä?"

Nele: "Ich kann die Tür nicht zu machen"

Ich: "Achso, Du kriegst die Tür nicht zu?"

Nele: "Ja, ich krieg die Tür nicht zu!"

Mama: (schüttelt mit dem Kopf)

Ich liebe es, meiner Tochter lustige Sachen beizubringen. Nach "Unnerbux"  endlich auch mal eine Redewendung.


Freitag, 22. Dezember 2017

22.12.17:

Heute sind wir Landeier in die Stadt gefahren, so richtig mit Parken im Parkhaus. Dann ging es zum Harput, wo wir früher locker zu Fuß hinlaufen konnten. Für Papa gab's Cig Köfte und Adana Dürüm, Mama hat Hähnchenspieße mit Reis bekommen und für Nele gab es ein Kinderdöner.

Die Frage nach Nachtisch habe ich dazu genutzt, der Nele den Begriff "Baklava" beizubringen. Sie reagierte prompt und skandierte lautstark "Back-Lara, Back-Lara!". Kurz danach kam die Bedienung dann auch mit drei dieser pappsüß fritierten Teilchen und wir waren zufrieden und sehr satt.

Mittwoch, 6. Dezember 2017

6.12.2017:

Kettenwechsel und Einstellen der Kettenspannung am exzentrischen Tretlagergehäuse. Es sollte alles in der Halbzeitpause des Bayernspiels klappen, aber am Ende haben wir dann doch 4 Minuten länger gebraucht. Trotzdem war ich begeistert, wie zügig man arbeiten kann, wenn man alle Werkzeuge für die Fahrrad-Reparatur in einem Werkzeugkasten hat.

Sonntag, 3. Dezember 2017

Hör-Inselchen

Da habe ich mir ein sehr interessantes Hör-Inselchen zusammengefrickelt: Ein Raspberry Pi, auf dem KODI läuft. Am Raspi ist als DAC ein Fiio X5II angeschlossen, der über den Line-Out am Dock den Ton an den Stax Röhrenvorverstärker gibt. Dieser treibt die elektrostatischen Kopfhörer an. Als Anzeige dient ein alter 16"-Monitor von ASUS, dessen Fuß ich leider mal weggeworfen habe, und der deshalb kurzerhand auf eine Holzplatte gespaxt wurde. Nicht im Bild ist die NAS, auf der sich die Musik befindet, und auf der tvheadend läuft und den Pi auch mit Fernsehen aus meiner Sat-Schüssel versorgen kann.

Was soll ich sagen? Es funktioniert recht gut. Ich war begeistert, dass der FiiO ohne Probleme von KODI als DAC erkannt wurde. Er spielt aktuell leider nur mit einer Samplingrate von 48 kHz ab, aber vielleicht finde ich hier auch noch eine Lösung. Die WLAN-Verbindung will ich dann auch noch gegen eine kabelgebundene Verbindung ersetzen.

Donnerstag, 16. November 2017

16.11.2017

Ich habe dem Minipom ein IKEA Billy Unterschränkchen spendiert, und dort habe ich ein wirklich sehr kleines Spülbecken eingebaut. Und weil in dem Unterschränkchen neben der CO2-Flasche noch so viel Platz ist, habe ich auch noch eine 10"-Filtertasse montiert. Dort zieht ein Aktivkohlefilter Sachen aus dem Wasser. Jetzt habe ich mir noch einen hübschen Wasserhahn ausgesucht, der auch am Ausgang der Filtertasse angeschlossen werden soll. Ich bin wirklich sehr gespannt, wie das so wird, wenn es fertig ist. Da die Umwälzpumpe jetzt wie von Zauberhand geleitet wieder das Laufen angefangen hat, kann ich eigentlich den Deckel wieder auf den Automat draufschrauben.

Dann wird sie fertig sein, die Aquabar in der Hauswirtschaftswellnesszone.

Dienstag, 14. November 2017

14.11.2017:

Habe einen neuen SACD-Player gekauft. Naja, was heißt neu, das Gerät ist von 2013. Er kann nebenbei noch Bluerays abspielen und Netflix. Was muss man feststellen? HiFi-Geräte schrumpfen immer mehr zusammen, und das Gerät hat nur noch aus Nostalgiegründen eine Breite von ~42 cm. Wahrscheinlich fände die Technik in einem Achtel des Gehäuses Platz. Im Vergleich zu dem MiniDisc-Deck und dem Tuner - auch beide von Sony - mutet der BD-Player richtig billig und minderwertig an.

Mit der Zeit wird sich dieses Gerät dann immer mehr "bricken". Dass Netflix tatsächlich noch funktioniert überrascht mich sehr, ein paar andere "Apps" auf dem Gerät scheinen schon funktionslos zu sein. So bequem also so ein Gerät ist, es kann einen PC immer nur auf Zeit ersetzen, und auch nie ganz. Während ich also mit einem Sat-Receiver Fernsehen und manche Mediatheken gucken kann und mit dem BD-Player Netflix und Bluerays, kann ich mit dem PC alles, und nebenbei noch optimal im Internet serven und ein paar Spiele spielen.

Dienstag, 7. November 2017

7.11.2017:

Nach knapp drei Erdumkreisungen und 11 Jahren haben wir unseren VW-Bus gestern in neue, treue Hände gegeben. Mit einem weinenden Auge, weil er uns doch sehr ans Herz gewachsen ist, und mit einem lachenden Auge, weil die neuen Besitzer ihn aufpeppeln und pflegen wollen.

Mit dem Schweden-Urlaub ging es los. Ab nach Motala zur Väddernsee-Rundfahrt. Danach kam der Gas-Umbau, und wir haben diverse weitere Ziele in Europa in Angriff genommen: Italien, Frankreich, Östereich, Schweiz, Korsika und Schottland. Und natürlich ganz viele Ziele in Deutschland. Das treue Busjen hat uns fast ohne Pannen überall hingebracht und sicher wieder heim. Drei mal wurde ins Busjen eingebrochen, zwei Mal hat er seine Aussenspiegel verloren. Trotzdem war er im Urlaub immer unser gemütlicher Unterschlupf. Umso schlechter das Wetter draußen war, um so kuscheliger wurde es drin. Mit Kühlschrank, Heizung, Wechselrichter, Licht, Kocher usw hatten wir immer alles dabei, was wir brauchten.

Irgendwann hatten uns Karin und Bodo sogar gefragt, ob er ihr Hochzeitsauto werden kann! Was für eine Ehre für ein Fahrzeug, was nicht das schönste ist. Aber wir haben das beste draus gemacht und ihn ein wenig schick gemacht.

Wir werden den Bus nie vergessen, und wir werden glaube ich nie mehr so eine enge Beziehung zu einem Fahrzeug haben wie zu ihm. Alle Autos danach werde seelenloser und emotionsloser sein. Bei keinem anderen Auto wird sich Einsteigen so sehr wie Heimkommen fühlen wie bei ihm.


Dienstag, 31. Oktober 2017

31.10.2017:

Heute habe ich zwei Kurzschlüsse an meinen Netzwerkdosen identifiziert und behoben. So gut ich die Ruthenbeck-Dosen auch finde, man muss höllisch aufpassen, die empfindlichen Drähte nicht beim Verschließen der Dose einzuklemmen. Mir ist es gleich mehrfach passiert, sodass ich einen Anschluss mit einem zweipoligen Masseschluss und einen Anschluss mit einem einfachen Masseschluss hatte. Da kann man dann jeweils nur noch mit 100 MBit, und die Übertragung von HDMI über solche Leitungen geht natürlich dann überhaupt nicht mehr.

Hier muss ich mir mit den billigen Adaptern, die HDMI auf Cat6 schicken auch noch was überlegen: Der Weg vom HTPC zum Patchpanel und von dort wieder zurück an den Beamer ist zu lang und hat vermutlich zu viele Verbindungsstellen. Es wäre vermutlich schlauch gewesen, eine direkte Verbindung von der HiFi-Anlage zum Beamer zu legen, ohne Patchpanel dazwischen. Egal, ich werde jetzt mal ausprobieren, ob ich die Strecke aufteile und einen zweiten Satz dieser Adapter in den Netzwerkschrank lege. Geile Pfuschlösung, aber vielleicht ist das Bild am Beamer dann stabiler. Composite Video läuft übrigens erstaunlich gut über Cat6-Leitung: Das Bild vom LD-Player kommt wesentlich weniger vermatscht am Beamer an als erwartet. Da hab ich direkt mal die erste Seite von "The Rock" angeschaut...

Montag, 23. Oktober 2017

23.10.2017:

Mist, mein Ballchair ist defekt. Der Sockel hat sich delaminiert. Jetzt werde ich wohl mal schauen müssen, ob man da noch was mit Epoxy reparieren kann.

Dafür ist die Stereoanlage jetzt aufgebaut, und Catrin konnte mich davon überzeugen, dass ich so ein paar Ikea-Schränkchen hole, wo dies Anlage jetzt einziehen soll. Oben soll dann eine Granitplatte aus Striegau drauf, vielleicht kombiniere ich das mit zwei Lautsprecherbasen.

Sonntag, 15. Oktober 2017

15.10.2017:

Eine Klospülung, die den FI auslöst. Komische Störung, für die ich dann aber doch nach einiger Zeit eine plausible Erklärung gefunden habe.

Es fing alles mittags an mit der Installation der beiden Steckdosen für den Beamer. Von dort aus geht die Leitung weiter zur Leinwand, und von der Leinwand schließlich runter auf einer Dreiersteckdose für die HiFi-Anlage. Ich habe aber aus Zeitgründen nur die Steckdosen für den Beamer angeschlossen, und die Zuleitung zur Leinwand dann einfach rumhängen lassen. Ohne Wago-Klemme. Und hier lag dann auch der Fehler, der aber erst Stunden später den FI auslösen sollte. Null und Erde hatten nämlich genau in dieser Leitung eine Verbindung gehabt. Das ist so lange egal, wie diese beiden Leitungen das gleiche Potential haben. Die Leitung selbst war unbelastet. Jetzt kam der Augenblick, wo ich die Klospülung betätige. Der Druck im Vorratsbehälter des Hauswasserwerks fällt ab, und die Pumpe läuft an. Und genau bei diesem Anlaufvorgang fließt viel Strom. Die Folge ist ein Spannungsabfall auf der Phase, und das Spannungsniveau von der Null liegt dadurch ein bisschen höher als das der Erde. In dem Augenblick fliegt der FI.

Ich habe dann zunächst mal alle 12 Sicherungen an dem FI ausgeschaltet, um zu ermitteln, welcher Kreis verantwortlich ist. Leider hilft es wenig, den Kreis vom Beamer abzuschalten, und so trat der Fehler beim Zuschalten der unterschiedlichsten Sicherungsautomaten auf. Was mich zu diesem Zeitpunkt verzweifeln ließ ist eigentlich sonnenklar: Überall wo Verbraucher angeschlossen sind hat man auch beim Einschalten einen Anlaufstrom.Das wurde mir dann aber schnell klar, zumal ich ja noch meine Einbauaktion am Mittag im Hinterkopf hatte. Schnell waren Wagoklemmen auf den Leitungsenden der Leinwandzuleitung.

Dienstag, 10. Oktober 2017

11.10.2017

Heute mal wieder eine schnelle Nudelsauce im Thermomix gemacht: Vier Nudeln, zwei Würfel Kräuterbutter und eine drittel Tube Tomatenmark haben ein leckeres Topping für die Spinat-Riccota-Tortellinis ergeben.

10.10.2017

Habe auf dem Flohmarkt ein schönes DECT-Telefon für 4 EUR gefunden, dass ideal zu meiner Fritz-Box passt. Neue AAA-Akkus musste ich reinpacken und die Hörermuschel reinigen, und jetzt funktioniert es recht gut. Es kann das Telefonbuch der Fritz-Box importieren und auch der Anrufbeantworter der Fritzbox ist gut integriert.

Dienstag, 3. Oktober 2017

3.10.2017:

Heute habe ich einen der Lichtkreise im Multifunktionsraum dimmbar gemacht. Das geht erstaunlich gut mit 3x 8W LED-Spots und einem elektronischen Dimmer von Eltako. Ich bin sehr optimistisch, dass es auch noch geht, wenn der vierte Spot in der Decke eingebaut ist.

Im Flur habe ich den guten alte Spengle-Trispoke-Lüster montiert, der im Vergleich zur prvisorischen 11W-LED-Birne erstaunlich schwach wirkt. Wahrscheinlich liegt es daran, dass er nur die Decke anstrahlt.

Im Vorratskämmerchen habe ich alle fünf Steckdosen montiert und die Netzwerkdose. Ausserdem haben wir den Kühlschrank reingeschoben, sodass wir ab morgen auch dort Platz für unsere Lebensmittel haben. Im Heizungsraum wird es jetzt langsam überschaubarer.

Im Erdgeschoss darf jetzt auch ein Raumthermostat versuchen, die drei Heizkreise auf und zu zu fahren. Ob es wirklich funktioniert ist fraglich, aber das wird sich in den kommenden Tagen zeigen. Wenn die Temperatur sich auf den eingestellten Wert einregelt, dann ist alles gut. Wenn nicht, muss ich vielleicht doch den ein oder anderen Ventileinsatz tauschen.

Das an die Zisterne angeschlossene Wasserwerk zeigt mittlerweile eine Gesamtabnahme von über 6m³ an. Amortisiert hat sich die Anlage aber erst bei einem dreistelligen m³-Wert. Egal, ich liebe das Geräusch der Pumpe, das immer nach dem Spülen einsetzt. Und wenn dann erst mal eine Tür im Heizungsraum ist, dann hört man es auch nur noch, wenn man genau hinhört.

Die Fernbedienung der Rolladensteuerung habe ich mit Hilfe von Haralds Acryl passgenau in das Balance-SI-System von Busch-Jäger integriert, sodass sich am Eingang des Multifunktionsraums jetzt eine Vierfachblende mit einer Steckdose, zwei Doppelwippen für's Licht und die Fernbedienung befinden. 

Samstag, 30. September 2017

30.9.2017:

Im Kreis gedreht aber irgendwie doch zufrieden. Vor ca. 2 Jahren habe ich die Squeezebox Touch verkauft, um jetzt wieder bei der Classic zu landen. Der Preis war aber ein bisschen kleiner und die Nutzung wird sich aufgrund ihrer schwachen Performance wohl hauptsächlich auf's Radiohören beschränken. Was bei der "Classic" schön ist ist das monochrome VFD, was dem Gerät trotz seiner komischen Abmessungen eine gewisse retro-HiFi-Optik verpasst.

Mittwoch, 27. September 2017

27.9.17:

Fußball und Lagerfeuer vorm Haus. Das eigentliche Ziel, die Wurzel von dem großen Busch wegzubrennen leider verpasst, aber es war trotzdem schön.

Sonntag, 17. September 2017

Wie viel Watt hat eine Zapfsäule ?

Habe mir gestern beim Tanken an der Aral die Frage gestellt, wie viel Leistung eine Steckdose haben müsste, um ein Elektroauto genauso schnell zu betanken wie ein Verbennungsfahrzeug. Also habe ich erst mal die Füllgeschwindigkeit angeschaut. In meinem konkreten Fall hatte ich einen Förderstrom von 10 l / 21 s, also 476 ml / s. Das entspricht einer Energieförderung von 4,95 kWh pro Sekunden, also 17829 kWh pro Stunde.

==> Eine Zapfsäule hat also quasi eine (Förder-)Leistung von 17,8 MW. Bei einem Drehstromanschluss müsste man also sein Elektroauto mit rund 25000 Ampere laden, um die gleiche Tankdauer zu erreichen wie beim Verbrennungsmotor. Jetzt ist in einem E-Auto ja zum Glück weniger Energie gespeichert als im durchschnittlichen Verbrenner. Die 85 kWh einer Fahrzeugbatterie kann man beispielsweise in weniger als 9 Litern Diesel speichern.

Ich glaube deshalb nicht, dass man Verbrennungsmotoren so schnell verbieten kann. Vielmehr sollte man Kraftstoff beispielsweise aus (Wind-)Strom herstellen, was technisch ja bereits möglich ist. Wenn man dann irgendwann mal Superkondensatoren entwickelt hat und die für eine schnelle Ladung notwendigen Stromnetze existieren, dann wird der Kunde sich schon freiwillig für ein E-Auto entscheiden.

Freitag, 15. September 2017

15.9.17:

Gestern:

Deckenspots im unteren WC provisorisch montiert, um zu schauen, ob sie hell genug sind. Ja, 16W LED-Leistung reichen aus in dem kleinen Klo.

Endlich die Wippe von Schalter im mittleren Klo montiert.

Doppelsteckdose für Waschmaschine und Trockner gekauft und Kondensatschlauch für Trockner bestellt.

Ventilantriebe für die Heizung oben montiert und begonnen, die Heizkreise zu identifizieren, in dem ich immer nur einen einschalte und beobachte, wo es warm wird.

Mittwoch, 13. September 2017

13.9.17: Netflix versus GEZ

Verschiedene Pay-TV-Angebote im Vergleich. Auf der einen Seite ein Klassiker der deutschen Medienwelt. GEZ. Auf der anderen Seite ein Newb, der erst seit 20 Jahren auf dem Markt ist: Netflix.  Wer hat wo die Nase vorn?

1. Entertainment
Netflix hat als Versand-Videothek begonnen und ist mittlerweile ein großer Streamingdienstleister, der dutzende Serien selbst produziert hat. Ein Beispiel wäre hier die Serie "House of Cards". Alles Inhalte sind ständig online verfügbar. Die GEZ hat Klassiker wie "Tatort" im Programm, aber nur mit sehr eingeschränkter Verfügbarkeit. Neue Folgen kann man in Echtzeit im TV schauen, und danach zusammen mit ein paar älteren Folgen in der Mediathek. Im Gegensatz zu Netflix fliegen die Inhalte hier aber immer wieder raus.

2. Information
Nachrichten oder andere aktuelle Themen werden von Netflix überhaupt nicht bedient, während man bei der GEZ eigentlich rund um die Uhr Nachrichten Live sehen kann und man alles auch noch mal im Stream anschauen kann. Dokus aus Netflix sind interessanterweise auch manchmal von der GEZ, so gibt es beispielsweise diverse ZDF-Dokus bei Netflix

3. Preis
17,xx EUR gegenüber 15 EUR. Die beiden geben sich nicht viel. Beim "Sharen" des Account ist die GEZ wesentlich strenger: Hier dürfen alle im Haushalt befindlichen Leute mitgucken. Bei Netflix kann man den Account ohne große Probleme theoretisch mit 4 wildfremden Menschen teilen.

4. Technik
Bei der GEZ ist in der Regel bei 720p Schluß, wohingegen bei Netflix mehr geht, wenn auch intransparent. Der Browser stellt die Inhalte zwar meistens ansehnlich dar, ohne jedoch eine konkrete Auflösung anzuzeigen. Beim Live-Gucken vom Tatort fällt immer wieder auf, dass es an der ein oder anderen Stelle an Bandbreite fehlt. Das habe ich bei Netflix so noch nicht wahrnehmen dürfen.

Fazit
Eigentlich ist beides scheiße. Streng genommen benötigt man darüber hinaus noch ein Sky-Abo, den Eurosport Player und Amazon Prime. Schöne neue Welt.

Sonntag, 3. September 2017

3.9.2017:

Gestern abend DiRT Rally auf dem PC gespielt, als plötzlich meine Tochter, die längst ins Bett gehört hat noch einmal aus dem Schlafzimmer kommt. "Sollen wir mal die Mama fahren lassen, Nele?" - "Ja, aber nicht so schnell fahren, Mama" - "Nein, Nele, wir wollen doch auch Rehe am Straßenrand angucken..."

Fand es sehr lustig.

Samstag, 2. September 2017

1.9.2017:

Keine Ahnung warum, aber die Telekom kann mir nur 16 Mbps mit 1Mbps upstream anbieten. Über o2, die ja eigentlich die Leitung von der Telekom nutzen, gehen komischerweise 50 Mbps mit 10 Mbps upstream. Da o2 es dann nach knapp drei Monaten tatsächlich geschafft hat den Anschluss für mich funktionsfähig zu machen, entscheide ich mich doch noch mal um und bleide doch bei o2, auch wenn ich weiß, dass ich bei Problemen vermutlich Jahre in der Warteschleife der Hotline verbringen werde.

Nach dem ich bei Comaschlumpf so viel Spaß mit DiRT Rally hatte, habe ich es mir für den PC gekauft, und hier waren die 50 Mbps schon mal sehr nützlich. Keine Ahnung warum, aber das Spiel zieht während der Installation sportliche 17 GB aus dem Netz nach.

Jetzt wo unser Netzwerk perfekt funktioniert habe ich mich um das Radio für's Gäste-WC gekümmert. Hier habe ich extra eine mit dem Licht geschaltete Steckdose installiert, an der ich heute das Sony-Radio aus den 70ern angeschlossen habe. Es ruht standesgemäßg auf einer Granitplatte aus Kösseine, dem selben Stein, der auch auf dem Fußboden und an der Wand verbaut ist. Ein sehr schöner blauer Granit aus dem Fichtelgebirge.

Freitag, 25. August 2017

25.8.2017:

Was für ein schöner Road Trip nach Strzegom, wo wir unter Anderem preisgünstige Gerätebasen für Comaschlumpfs und meine Stereoanlage eingekauft haben. Dem m²-Preis sei Dank haben wir keine 20 EUR dafür bezahlt. Drei kleine Granitplatten in 2cm für die drei SAC-Geräte vom Comaschlumpf und eine 4cm-Platte für den Destiny Audio Röhrenverstärker. Meine Mutti kann jetzt die Marmorplatte behalten, die meiner Meinung nach mal zu dem Nachtschränkchen gehört hat, auf dem jetzt die Striegauer Granitplatte und der Verstärker ruhen. Nebenbei haben wir noch ca. 650 Kilogramm Granittreppe gekauft und ein paar Kilo Außenfensterbänke. Leider ist eine der beiden  2,17 m langen Fensterbänke beim Beladen gebrochen. Eigenes Risiko, weil wir einen Hänger mit Seitenbeladung hätten mitbringen sollen. Egal, wahrscheinlich kann man die ohne optische Einschränkungen trotzdem montieren, und teuer war sie auch nicht.

Heute morgen ist dann ein kleines DSL-Wunder geschehen! Ein Mitarbeiter der Firma Nagel schlich ums Haus und war drauf und dran, meinen DSL-Anschluss - endlich nach 8 Wochen - zu schalten. Das hat insgesamt keine 5 Minuten gedauert, inklusive Tausch meiner uralten TAE-Dose und dem korrekten Einmessen der DSL-Leitung. 50 MBit! Ich bin begeistert, damit hätte ich nicht mehr gerechnet. Jetzt muss ich mal schauen, wie ich die Kündigung bei o2 evtl. wieder rückgängig machen kann, sodass ich länger als nur 7 Tage Spaß mit der relativ schnellen Leitung habe.

Neben einem Speedtest galt mein Interesse der Funktion des Telefons, obwohl man ja 156 Jahre nach der Erfindung des Telefons heute eigentlich k(aum noch )eine Verwendung dafür hat. Ich war begeistert, dass das Telefon wider Erwarten doch geklingelt hat. Die paarunddreißig Volt Klingelspannung scheinen doch ausreichend zu sein, den Grubenfernsprecher zu "befeuern". Leider ist die Fritzbox 7340 inkompatibel mit dem bei Wählscheiben angewandten Impulswahlverfahren. Schade. Hier muss ich noch eine Lösung finden, damit man mit dem Grubenfernsprecher auch abgehende Gespräche führen kann. Aber schon mal sehr geil, dass er klingelt, und dass man mit ihm auch die Tür öffnen kann!

Montag, 21. August 2017

21.8.2017:

Heute, nach ca. 4m³ gefördertem Regenwasser war zum ersten Mal der Filter vor dem Wasserwerk komplett zu. Da ich das nicht gleich kapiert habe, habe ich das halbe Wasserwerk auseinander genommen. Die Saugleitung habe ich gekürzt, den interenen Filter habe ich ausgebaut und gespült, das Rückschlagventil habe ich gereinigt. Jetzt läuft die Anlage ohne Vorfilter - der ja auch nicht zwingend notwendig ist - besser als zuor.

Samstag, 19. August 2017

19.8.2017:

Immer mehr Sachen funktionieren in der neuen Wohnung. Die NAS ist am Netz und auch der Sat-Receiver. Der hängt sogar nur am Netz und steht im Serverschränkchen, das jetzt schon beachtlich gefüllt ist.

In der Küche haben wir heute noch diverse Kleinteile einbauen können, sodass wir jetzt nur noch eine sehr kleine Kiste mit nicht zugeordneten Teilen haben, die wir jetzt erst mal eingelagert haben.

Nele hat ein Tag nach ihrem Geburtstag heute ein Geschenk ausgepackt: Wir haben ihr den Schlüssel ihres Zimmers eingepackt und sie hat gequietscht vor Freude, als sie ihr neues Zimmer begutachtet hat. Neben den bekannten Spielsachen haben wir ihr auch eine kleine Spielküche eingerichtet und ein kleines Zelt aufgebaut.

Was halt noch nicht geht ist das DSL, da bin ich auch nicht allzu optimistisch, dass das schnell kommt. Die Telekom will das am 31.8. schalten, aber vermutlich auch wieder, ohne mir mitzuteilen, wohin sie das geschaltet haben. Naja, vielleicht habe ich ja Glück, und ich bekomme es tatsächlich auf die vorhandene TAE-Dose geschaltet. Heute ist dann (scheinbar) auch noch das Netzteil der Fritz-Box zusammengebrochen. Ich hatte noch eins, sodass es weiter gehen konnte mit der Fritz-Box, an sonsten hätte ich vermutlich das Kabel ans Labornetzteil angeschlossen. Das wiederum hätte den Vorteil, dass man die reale Leistungsaufnahme des Routers ermitteln könnte.

Man kann sagen, dass es sich hier schon wie "Wohnen" anfühlt.

Sonntag, 13. August 2017

13.8.2017:

Nele hat endlich die Badewanne eingeweiht, und jetzt wo sie drin war dürfen auch wir rein. Vorher hatten wir ihr versprochen, dass sie als allererste in der Wanne baden darf. Von gestern auf heute haben wir dann auch das erste mal "draußen" übernachtet. Das erste Mal morgens zum Bäcker, das habe ich natürlich standesgemäß mit dem Klapprad erledigt.

Das an der Zisterne angeschlossene Hauswasserwerk habe ich jetzt noch um eine weitere Zapfstelle erweitert, wo man theoretisch die Waschmaschine anschließen könnte. Ausprobieren will ich das auf jeden Fall mal, einfach um zu sehen, ob die Wäsche tatsächlich besser wird mit Regenwasser. Aber auch wenn wir uns gegen diese Lösung entscheiden, so ist der neue Wasserhahn nicht umsonst. Spätestens zum relativ sauberen Entleeren der Leitung eignet er sich hervorragend.

13.8.17:

Die Internet-Lage entspannt sich ein wenig im Haus. Heute bin ich mit der externen Antenne vom UMTS-Stick in wenig durch das Haus gezogen, und habe eine Stelle mit "zwei Balken" UMTS gefunden. Oha, ein stabiles Internet mit mehr als 2MBit in beide Richtungen. Leider nur 3GB, aber zum Surfen im Netz und Schreiben meines Blogs sollte es ausreichen.

Dienstag, 8. August 2017

8.8.17

8 Stunden in 4 Tagen in der Warteschleife der o2-Hotline verbracht und spontant entschieden, dass DSL von o2 doch nichts für mich ist. Bisher ist es ja noch nicht mal aktiviert, es existiert noch nicht einmal eine physikalische Leitung zu meinem Router. Aber ich habe mir dann vorgestellt, dass es irgendwann funktioniert und dann würde es zu Problemen mit dem Anschluss kommen. Soll ich dann tatsächlich wieder 4 Tage erfolglos versuchen müssen, jemanden bei der Hotline zu erreichen? Das geht doch nicht.

So ein Erlebnis, gepaart mit dem so gut wie gar nicht vorhandenen Handyempfang im Haus lässt einen demütig werden, und plötzlich bin ich auch bereit, mit nur 16 Mbit ans Internetz angeschlossen zu werden. Ich kann dann zwar kein 4K-Material streamen, aber das kann eigentlich nur Vorteile haben: So muss ich mir dann auch keinen 4K-Beamer kaufen :-)

Sonntag, 6. August 2017

6.8.2017:

Aufbauanleitungen für Küchen mit ihrem multilingualen, piktografischen Sprachstil. Ein Graus, und für einen Laien wie mich extrem schwer zu verstehen. So habe ich mich jetzt wochenlang um die Montage der Designblende der Spülmaschine herumgedrückt, um dann festzustellen, dass es eigentlich recht easy ist. Der wahre Endboss lauerte dann unter dem Spülen-Eckschrank. Hier galt es, eine 70cm-Keep-Off-Area für das Abfallrondell zu schaffen. Das ist ne Menge Platz, wenn man vorher den Siphon und die restlichen Wasserleitungen frei nach Schnauze in dem Schrank verlegt hat. Zwei Hornbach-Besuche später konnte ich unter Zuhilfenahme weiterer HT-Rohre die Wege so optimieren, dass das Rondell jetzt FAST frei drehen kann. Es dreht sich schon mal so gut, dass man 360°-Zugriff auf alle Features hat, die insgesamt aus zwei Mülleimern, einer Art Putzeimer und zwei Ablagefächern bestehen.

Aber an die Küche kann jetzt weitestgehend ein Haken dran. Ans Bad kann ein Haken, nachdem ich die Porzellanabplatzungen im Waschbecken semiprofessionell repariert habe und der Wanne eine Brause spendiert habe. Sogar einen temporären Duschvorhand haben wir spendiert. Einen schönen, mit Fischen drauf. Man kennt das ja, wie lange Provisorien manchmal halten müssen.