Montag, 30. Januar 2017

30.1.2017:

Heute mal wieder auf der Rolle gewesen. Unerwartet sogar mit 257 Watt Durchschnittsleistung eine gute Zeit knapp unter 34 Minuten auf meiner Lieblingsstrecke gefahren. Das ist kein Rekord, aber meine Bestzeit für diesen Winter. Ich stelle fest, dass es drinnen mehr Spaß macht als derzeit draußen. Heute morgen war wieder so ein grenzwertiges Wetter, wo Papa den Regen und den salzigen Dreck von der Straße abbekommt, während Nele im trocken im Chariot sitzt und Bücher liest. Ein zweijähriges Kind müsste man noch mal sein!

Sonntag, 22. Januar 2017

22.1.2017:

Catrin und Nele stehen im Bad, Catrin mit dem Handy in der Hand: "Warum geht denn das WLAN nicht ?!". "Neustart". "Aha, Nele, Du kannst jetzt keine Maus gucken...". Oh, oh, da war da Gebrüll aber plötzlich groß. Ein zweijähriges Kind wirft sich zornig auf den Boden. Nicht, weil es kein Eis bekommt, nein. Weil das WLAN aus ist.

Donnerstag, 19. Januar 2017

19.1.2017:

Den Schwalbe Marathon habe ich jetzt montiert und gehe davon aus, dass ich am Hinterrad nie wieder einen platten Reifen bekomme. Wenn doch werde ich ziemlich sauer. Der Marathon scheint nicht breiter zu sein als der Kojak, sodass eigentlich nur der etwas geringere Reifendruck und die unverschämt übertriebene Gummischicht für ein schlechteres Rollverhalten sorgen dürften. Optisch ist so ein Marathon natürlich eine Katastrophe, verglichen mit einem coolen Slickreifen. Aber was muss das muss, 322km waren einfach zu wenig Laufleistung für die Karkasse und den Seitenläufer. Jetzt habe ich für den Dynamo eine extra "Fahrrille", und wenn ich die Richtung des Profils ignoriere, dann habe ich auf der anderen Seite noch eine Ersatzrille. Also sollte der Dynamo keinen weiteren Defekt mehr verursachen.

Die defekte britische Kettenleitmutter habe ich gegen deutsche Technik von Fichtel & Sachs ersetzt. Dort arbeitet jetzt die Mutter meiner Torpedo 3gang und die dazugehörige Kunststoff-Umlenkrolle. Hierzu musste der Kettenspanner minimal modifiziert werden. Ausserdem musste ich den Zug ca. 1,5cm weiter lösen, was mit dem verbauten Bowdenzug zum Glück (gerade so) noch möglich war. Die Schaltung ist auch wieder eingestellt, und ich muss jetzt nur noch das Quietschende Geräusch orten. Es scheint auch aus der Nabe zu kommen, aber ich weiß noch nicht, warum und woher genau. Entweder es fährt sich raus, oder ich finde es raus.

Im direkten Vergleich zwischen dem EUROPA und dem Brompton stelle ich jetzt fest, dass mich das EUROPA morgens auf dem Weg zur KiTa weniger aufhält. Nele links auf dem Arm, hänge ich das EUROPA mit der Nase des Brooks ganz locker auf die rechte Schulter, und los gehts. Das Brompton - zwar 5 kg leichter - muss ich zusammengefaltet die Treppe runtertragen, wobei ich es krampfhaft vom Körper weghalte, um keinen Dreck abzubekommen. Unten ist das EUROPA dann sofort abfahrbereit, während ich das Brompton erst innerhalb von 15 Sekunden aufbauen muss.In der Kita profitiere ich beim EUROPA dann von dem Seitenständer, während ich mit dem Brompton immer balancieren muss, während ich den Chariot abkupple. Dann erst kann der Gepäckträger zum Ständer mutieren.

Erstaunlich auch, wie schnell man sich an die beiden Systeme jeweils gewöhnen kann. Das schnelle Schalten am Lenker des Brompton, der Rücktritt mit Schaltung des EUROPA. Man erwischt sich direkt nach einem Wechsel, dass man entweder im leeren Raum schalten will oder den nicht vorhandenen Rücktritt betätigt.

Lustig, wie sehr nach Rennrad die Laufräder des EUROPA im Verhältnis zum Brompton aussehen. Klar, 24mm breite Reifen mit 451mm ETRTO sehen sehr sehr anders aus als die 349mm-Räder mit 32mm Breite. Die eine Assoziation geht in Richtung "Dackelschneider", die andere eher in Richtung "Ballonreifen". Trotzdem fühlen die Reifen sich beim Rollen beide recht gut an. Vorrausgesetzt, der Luftdruck ist ok. Da bin ich ja auch mal gespannt, ob ich das Loch beim Brompton gut geflickt habe: Es wird sich zeigen, wie häufig ich nachpumpen muss. Beim EUROPA geht es mir ein wenig zu schnell, hier sollte wenigstens alle 14 Tage mal der Kompressor angesetzt werden. Für das Brompton wünsche ich mir ein etwas größeren Intervall.

Wenn dann mal Zeit und Budget vorhanden ist spendiere ich dem Brompton auf jeden Fall mal einen Satz bessere Bremsen: Ob es die aktuellen Dual Pivot Bremsen von Brompton werden oder irgendwas außergewöhnliches? Das weiß ich noch nicht so genau. Die Herausforderung ist hier ja, dass die Züge von unten kommen können müssen. Das geht ab Werk bei nicht allzu vielen guten Bremsen. Dann muss ja auch noch das Schutzblech herumpassen, und wegen des Faltmechanismus fallen auch die Maguras aus der Wahl. Schade. Mit den Bremsen könnte man ggf. auch noch ein Paar neue Bremsgriff spendieren, vielleicht was rotes oder ein paar Froglegs aus Carbon. Hier muss man auf Nicht-V-Brake-Griffe zurückgreifen, was die Auswahl erneut einschränkt. Es ist nicht leicht :-(

Freitag, 13. Januar 2017

13.1.2017:

Zweiter Platten 2017 und erster mit dem Brompton. Nach 322 km habe ich mir eine Scherbe eingefahren und gleichzeitig festgestellt, dass der Seitenläufer die Karkasse vom Kojak schon ziemlich durch hatte. Ein Fall für die Tonne, da die Fäden schon freigelegt waren. Den Schlauch habe ich noch mal geflickt und mir einen Schwalbe Marathon Plus gekauft, wenn er hält, was er verspricht dann hält er ewig.

Mit der Demontage des Hinterrades ist mir dann auch die Kettenleitmutter "zerbröselt". Sie scheint aus einem Gußmaterial zu sein. War es auch das Salz? Insgesamt wurde das Brompton in den letzten Tagen bei dem winterlichen Chaoswetter übel mitgenommen, sogar die niegelnagelneue Sattelstütze hat Flugrost angesetzt. NEVR-DULL sei dank ist das aber bereits wieder Geschichte. Ich werde das Brompton jetzt wieder fit machen, sauber machen und dann bevorzugt bei schönem Wetter fahren.

Versprochen.

Donnerstag, 12. Januar 2017

12.1.17: gegen den Akkuschrauber

Bei Akkuschraubern wird immer nur maximale Drehmoment angegeben, aber nicht die Leistung. Zeit für einen Selbsttest. Wie testen? Ich habe einen 8er Inbus-Bit eingespannt in den Akkuschrauber an die rechte Kurbel von meinem Rollentrainerrad montiert. Beim Catalyst von Tacx Fortius habe ich mal eine Bergaufstrecke von 1% Steigung eingestellt, einen leichten Gang sowohl am Schrauber als auch am Fahrrad gewählt, und los gehts...

Erste Erkenntnis: es ist gar nicht so leicht, das Hinterrad mit dem Akkuschrauber in Bewegung zu setzen, weil der Akkuschrauber eigentlich direkt in die andere Richtung will. Man muss ihn also gut festhalten und sehr langsam beschleunigen. Hier lernt man sofort, dass die Drehzahlregelung viel weniger fein ist als man glaubt.

Wenn man das dann aber gewissenhaft macht und auch drauf achtet, dass der Bit nicht aus der Kurbelschraube rausrutscht, dann beschleunigt das Ganze tatsächlich, und man erhält über die Tacx-Software Leistungsdaten vom Schrauber:

Ein Maximum von 165 Watt habe ich angezeigt bekommen, was bei einem 22V-Akku einem Entladestrom von mehr als 8 Ampere entsprechen dürfte. Kein Wunder, dass der Akku dann nach wenigen Sekunden mit Überlast abgeschaltet hat. Sowohl Akku als auch der Schrauber wurden spürbar warm. Mehr als 400m hat das ganze dann auch nicht funktioniert.

Mittwoch, 11. Januar 2017

11.01.2017

Das Bratislava Symphonic Orchestra hat mir heute mit dem Onkelz-Cover "wir ham noch lange nicht genug" bei der Verlegung von zwei Netzwerkleitungen geholfen. Auf der Suche nach einem Weg vom ersten in den zweiten Stock bin ich einem Installationsschlauch über den Weg gelaufen. Um herauszufinden, ob das Ende im zweiten Stock zu dem Ende im ersten Stockk gehört, habe ich mein Handy mit oben genannten Lied an den Schlauch angedockt, um unten zu lauschen, ob man durch den Schlauch was hört. Bingo! Jetzt galt es, durch den verwinkelten Schlauch die beiden Cat7-Leitungen zu legen, was mir dann aber mit gepimpter Einziehhilfe gelungen ist. Das Köpfen musste ich mit Pflaster ein wenig dicker machen, damit es nicht immer an den Rillen des Schlauchs hängen bleibt.

Ein erfolgreicher Tag.


Sonntag, 8. Januar 2017

Fahrrad 2016

Im vergangenen Jahr bin ich nur sieben meiner Fahrräder gefahren. Hier das Ranking:

Platz 1:
blaues Klapprad. Auf 1660 km wurde das Rad fast täglich bewegt und bei Wind und Wetter. Mit oder ohne Kinderanhänger, das Rad war 2016 sehr zuverlässig und hatte viel weniger Pannen als zuvor. Als Zeichen meiner Anerkennung habe ich dem Klapprad diverse Neuteile spendiert, allen voran die tollen blauen Felgen von Box Components.



Platz 2:
Das Titan-MTB. Seit Jahren einer meiner Lieblingspferdchen. Seit ich allerdings Klappräder mit Gepäckträgern, Licht und Schutzblechen habe bleibt das edle Titanross leider oft im Keller. 2016 habe ich mit ihm dann auch nur 473 km gesammelt.













Platz 3:
Das graue Klapprad. Mit 468 km, die ich hauptsächlich auf der freien Rolle und rund um den World Klapp gesammelt habe. Nach der Pulverbeschichtung ist die ESGE-Platte leider lose, außerdem musste ich den Verlust der Sattelstütze beklagen.













Platz 4:
Das Brompton. Spät hinzugekommen dieses Jahr, habe ich das kleine Technikwunder schnell in mein Herz geschlossen. Vor allem das kleine Packmaß und die tolle LED-Beleuchtung mit Standlicht machen spaß, aber auch die komfortable Dreigangschaltung von Sturmey Archer. Da war es nur konsequent, dem englischen Edelrad eine Chariot-Anhängerkupplung zu spendieren. 246 km














Platz 5:
Der Hunter, ausschließlich auf der starren Rolle und ausschließlich in der zweiten Jahreshälfte. Hier sind (immerhin) 182 km zusammengekommen.















Platz 6:
Das P3. Ich liebe es, auch wenn ich es nur 154 km bewegt habe. Das liegt hauptsächlich daran, dass das P3 ein Sportgerät ist, und ich die meisten Kilometer in 2016 durch nützliche Fahrten absolviert habe.















Platz 7:

Das gelbe Klapprad. 3,5 km. Das hochgezüchtete Klapprad ist zum Edelreservisten beim World Klapp degradiert worden, weil es einfach nicht an das graue Klapprad rankommt. Schade, zumal hier Carbonfelgen dran sind, die teuer genug waren, ab und zu mal gefahren werden zu müssen.




Nicht dokumentiert habe ich noch ca. 10 km mit dem "Bonanzahybrid". Leider tauchen diese Kilometer nicht in meiner Sporttabelle auf, sodass ich es hier mal aus dem Ranking draußen lasse.


Samstag, 7. Januar 2017

7.1.2017:

Mein erster Versuch "Twix in Speckmantel" hat nicht so gut funktioniert wie gewünscht. Der Speck wurde nicht knusprig, und die meisten Bestandteile sind aus dem Mantel herausgelaufen, sodass ich zum Schluß hauptsächlich zwei in Speck eingewickelte Kekse hatte. Nicht unlecker, aber weit hinter den Erwartungen...

Donnerstag, 5. Januar 2017

5.1.17:

Neuer persönlicher Rekord: Das Brompton klappe ich jetzt innerhalb von 12 Sekunden zusammen.

Mittwoch, 4. Januar 2017

4.1.17:

Der erste platte Reifen 2017 geht an die Catrin. Sie hat ein asteroidenhaftes Scherbenfeld passiert, leider nicht ohne sich zwei fiese Scherben einzufangen. Die größere der beiden hat den Schwalbe Kojak ziemlich derbe aufgeschlitzt, sodass ich hier lieber mal eine Lage Textilklebeband von innen appliziert habe. Müsste wieder gut sein, zumal es auch einen neuen Schlauch gab. Das hat den positiven Nebeneffekt, dass ich nicht alle zwei Wochen nachpumpen muss, sondern vielleicht nur noch alle zwei Monate. Vorraussetzung ist natürlich, dass nicht noch ein Asteriodenfeld angesteuert wird...

Samstag, 31. Dezember 2016

31.12.16:

Kurz vor Jahresende hat die Miele Waschmaschine gestreikt. Aus der Waschmittelschublade kam Wasser rausgelaufen. So eine Sauerei! Ursache war wohl ein Propf aus einem Klumpen Waschmittelpulver. Diesen haben wir dann mit Essig und heißem Wasser aufgelöst.

Leider kam als nächstes der Wasseralarm, weil ca. 1 Liter Wasser in der Bodenwanne der Maschine stand.

Hierfür habe ich folgende Maschine gelifehacked: Ein am Prinzip von Neles Nasensauger angelehnter Wassersauger. Der hier angedockte Miele-Staubsauger hilft quasi der Miele Waschmaschine! Nach anfänglicher Skepsis musste die Catrin attestieren, dass meine Konstruktion erstaunlich gut funktioniert und nach gut 10 Minuten war die Waschmaschine wieder betriebsbereit.

Der offizielle Weg wäre gewesen, den Maschine nach vorne zu kippen, um das Wasser rauslaufen zu lassen. Dann hätten wir sie aber komplett unter der Arbeitsplatte rausziehen müssen und hätten dann einen Liter Wasser in der Küche stehen gehabt.

Mehrwegflasche, PTFE-Schlauch und Gaffa



















extra angeschrägt für mehr Saugperformance



















dicht genug dank Gaffe






31.12.16:

Wunderkerze. Zwei Ansätze.Zunächst habe ich überlegt, dass ich mit der Casio eine schöne Zeitlupenaufnahme einer Wunderkerze machen könnte. 420 Frames pro Sekunde, sodass das Abbrennen einer Wunderkerze auf einmal 8 Minuten dauert. Der Effekt war allerdings nicht so grandios, was vor allem der Helligkeit des Videos geschuldet war und der sehr kleinen Auflösung, die bei 420 fps nur noch übrig bleibt. Die Kamera ist halt schon fast 10 Jahre alt.

OK, dann halt noch mal die 5D mit dem 105er Sigma geholt und ein paar schöne Makros. Zunächst mit ISO8000, Blene f\8 und extrem kurzer Belichtungszeit. Dann die Belichtung noch ein bisschen runter, Spotmessung. Alles schon ganz ok, aber man kann dank Spotmessung dann doch wieder höher gehen mit der Belichtung, und ISO100 reicht aus! So sind zum einen super "eingefrorene" Bilder entstanden, und länger belichtete, die eher an ein kleines Feuerwerk erinnern.





3840x2160



Freitag, 30. Dezember 2016

Stereo-Audioformate und ihre typischen Bitraten:

Habe mal eine Liste bekannter (und weniger bekannter) Formate gemacht und stelle fest, dass die CD vor über 30 Jahren schon eine hohe Qualität bei überschaubarer Bitrate ´geliefert hat. Das SACD-Format DSD-64 hat hier den vierfachen Datenverbrauch. Interessant ist hier, dass die 192kHz/24bit, die beispielsweise von DVD-Audio verwendet werden potentiell besser sind, weil deutlich mehr Daten gespeichert werden. Diese Format hat nämlich den 6,5fachen Datenverbrauch im Verhältnis zur CD.

Name Typische Bitrate (kbps)
DAB+ (HE AAC v2) 80
DAB Radio (MP2) 160
MP3 192
DVB-S Radio (MP2) 256
ATRAC (MiniDisc) 292
DCC (Digital Compact Cassette) 384
Audio CD (44,1kHz/16bit) 1411
DAT (48kHz/16bit) 1536
SACD (DSD-64) 5765
DVD Audio (192kHz/24bit) 9216
DSD-128 11290


Unterhalb der CD befinden sich die komprimierten Formate: DCC hat eigentlich eine Art MP1 verwendet, während Sony für die MiniDisc einen eigenen Codec entwickelt hat. Beide Formate klingen gut, es stehen auch noch ausreichend Daten zur Verfügung, wenn man mit den anderen Formaten vergleicht: MP2 ist mit 256 kbps z.B. auch gut hörbar, bei 160 kbps kommt der Codec dann an seine Grenzen. MP3 ist effizienter und kann bei 128kbps durchaus noch gut klingen, bei 192 kHz sind wohl 99,9% aller Konsumenten sehr zufrieden mit dem Klang. Fies finde ich die kleinen Bitraten bei DAB+. 80kbps ist hier nur ein Richtwert, der bei manchen Sendern teilweise noch deutlich unterboten wird. DAB+ hört sich erst mal gut an, kommt aber definitiv nicht ohne Artefakte aus und hört sich auf entsprechend hochwertigen Geräten immer komisch an, sobald mehr als nur Sprache übertragen werden soll.

29.12.16:

Die Nele freut sich immer, wenn sie mit echtem Werkzeug rumhantieren darf. Sie benutzt super gerne die Schere, schwingt den Hammer, schraubt gerne an Schrauben rum.

Als ich dann heute den Schutzring am Kettenblatt des Brompton wieder dranmontiert habe war sie auch ganz nah dabei und ich glaube auch ein bisschen stolz, mir helfen zu können. Und eigentlich hat sie ja auch wirklich geholfen: Dadurch, dass sie so neugierig und interessiert war hatte ich die Zeit, mich während meiner Beaufsichtigung so etwas zu machen.

Mittwoch, 28. Dezember 2016

28.12.16:

Endlich mal wieder ein Videoabend. Auf Neptuns Netflixaccount haben wir Serda Somuncus "Die Machtergreifung" geschaut. Dazu konnten wir den Neptun sogar dazu bewegen, seinen TV einzuschalten. Normalerweise dient er nur als 42"-Staubfänger, aber bei drei Personen kann man dann auch mal vom Laptop auf den Fernsehbildschirm umschalten. 

Freitag, 23. Dezember 2016

23.12.2016:

Essen beim Harput geht auch mal vegetarisch. Gestern in Form von Çiğ Köfte und einem Fladenbrot, dass wir einfach mit der Harput-Knoblauchsoße gegessen haben. Für Nele und Catrin gab es noch ein Schiffchen ohne Fleisch. Alles super.

Dienstag, 20. Dezember 2016

19.12.16:

Heute mal ganz entspannt ins Haus und die ersten Stromkreise in Betrieb genommen. Vier Eltakos an vier Lichtstromkreise angeschlossen und einen sogar schon mit einem Schalter belegt. Dann habe ich nach langer Suche in den vielen Leitungen endlich die erste Steckdose gefunden, und es folgten noch weitere 15 Steckdosen. Etwas tricky, die Dosen in den Baumstamm einzubauen. Man montiert zunächst eine Hohlwanddose, die man dezent mit dem Hämmerchen reinklopfen muss. In die Hohlwanddose kommt dann der Steckdoseneinsatz. Mal sehen, ob das dauerhaft fest ist. Im Zweifelsfall müsste ich die Hohlwanddose vielleicht doch noch irgendwie fixieren.

Donnerstag, 15. Dezember 2016

15.12.16:

UFO - es ist hier

man muss auch mal schlechte Filme schauen, sonst kann man die richtig guten Filme irgendwann nicht mehr ausreichend wertschätzen. Mit UFO ist mir hier ein genialer Griff in die DVD-Wühlkiste gelungen, die 3,8 Punkte von IMDB sind hier fast noch ein bisschen überbewertet. Effekthascherisch wird hier im Blairwhich-Stil eine absurde Handlung dargestellt. Das Genre heißt im Übrigen "Found Footage".

Man wählt freiwillig einen kleinen Bildschirm für so etwas, um nicht kotzen zu müssen. Neben dem Gewackel stört aber die Unschärfe fast noch mehr. Beides zusammen belegt, dass hier mit einem kleinen Budget gearbeitet wurde. Vielleich war es ein Schülerprojekt?

15.12.16:

Das hat der Ball also gemeint mit dreckigen Radwegen jetzt im Winter. Gestern bin ich das Brompton dann mal von der FH heimgefahren, und habe es damit in Kontakt gebracht mit dicken Lehmklumpen die die Traktoren von den Äckern auf den Asphalt transportieren. Egal, das Brompton hat sich bestimmt gefreut, wettertechnisch recht nah an die britischen Heimatbedingungen zu kommen. Nass und kalt geht in UK glaube ich immer.

Bin immer noch am hadern mit dem Seitenläuferdynamo, der zwar ausreichend Strom liefert, dabei aber definitiv lauter ist als ein Nabendynamo.

Mittwoch, 14. Dezember 2016

14.12.16:

Nach etwas mehr als drei Jahren bekommen ich in den kommenden Tagen meine Belohnung für die Teilnahme an dem Kickstarter-Projekt "The Outsider", wo es darum ging, einen Dokumentarfilm über Graeme Obree's Liegeradprojekt ging. Der Film ist mittlerweile produziert und die signierte DVD scheint tatsächlich auf dem Weg von UK nach Deutschland zu sein. Ich freue mich wie ein Schnitzel und hoffe, dass ich diesen ganz besonderen Film, den ich bereits als Download gucken durfte, noch vor Weihnachten in den Händen halten darf. Für mich insgesamt eine spannende erste Erfahrung mit Kickstarter, die zwar teuer und langfrisitig war, die ich aber alles in Allem nicht bereue. Ohne mich und die anderen "Backer" hätte es diesen Film nicht gegeben, und das wäre wirklich schade gewesen.

Dienstag, 13. Dezember 2016

13.12.2016:

Die Mudder war heute nicht bereit, mir ein kleines Stück Weltkulturerbe zu spendieren. Wir waren beim Globus und dort gibt es belgische Biere, sodass ich nicht umhin kam, mir vier Flaschen Duvel in den Einkaufswagen zu legen, die ich dann im nächsten Schritt gerne unauffällig zu den Kaffeepads, der Sprühsahne und der Butter von meiner Mutter aufs Förderband verfrachtet hätte. Sie hat es gemerkt und entschieden insistiert, sodass ich die 7,16 EUR zuzüglich Pfand selbst entrichten musste. Ist das der Dank dafür, dass ich sie in Biebrich abhole und sie bis zum Globus fahre?

Eigentlich wäre ich ja auch gerne mit Nele im Schlepptau gerne direkt mit dem Fahrrad nach Nordenstadt gefahren. Ich hätte ein paar Liter Sprit und mein Rollentraining am Abend gespart. Auf der anderen Seite ist so eine gemütliche Einheit im Warmen vermutlich besser als bei nasskalten 6°°C draußen rumzufahren.

Montag, 12. Dezember 2016

12.12.16:

Was ist das Schlimme an SPAM-Mails? Ich glaube das größte Problem ist, dass ich mich von solchen Versuchen, mich auf die ein oder andere Weise betrügen zu wollen, in meiner Intelligenz beleidigt fühle. Erstaunt nehme ich war, wie in Wellen manchmal täglich dutzende Mails eintrudeln, die mir alle erzählen wollen, wie schnell und risikoarm man reich werden kann, und wie blöd man doch ist, wenn man nicht mitmacht bei dem todsicheren binären Handel. Ist klar. Die ganzen reichen Leute haben nichts Besseres zu tun, als den ganzen Tag millionen weitere Menschen davon zu überzeugen, auch reich zu werden. Das wäre mit Sicherheit auch das erste was ich machen würde, noch bevor ich mir auf meiner Yacht den ersten Drink genehmigen würde.

Was auch schlimm ist, dass man nicht in den direkten Dialog gehen kann mit den Autoren solcher Mails. Gerne würde ich diesen Menschen mitteilen, wie armseelig sie sind.

Samstag, 10. Dezember 2016

10.12.2016: Sigma BC5.12 vs. Bikemate

Zwei Billigtachos im Vergleich. Der linke Sigma ist allerdings bei fast überhaupt keinen Funktionen doppelt so teuer wie der rechte Bikemate, der so viele Funktionen hat, dass das Durchscrollen durch die Anzeige schon fast nervig ist. Die Befestigung der beiden Tachos ist kurioserweise fast gleich, sodass man beide Tachos auf beiden Halterungen befestigen kann. Der Sigma gewinnt vom Design her und wirkt auch ein klein wenig besser verarbeitet, wohingegen der Bikemate mit ein paar coolen Funktionen aufwartet: Vor Allem die Thermometerfunktionen, die Anzeige der Maximalgeschwindigkeit und die intelligente (weil zeitgesteuerte) Hintergrundbeleuchtung gefallen mir gut.

Nahezu unbenutzbar ist der Tachomagnet, der viel zu schwach ist. Hier kann man aber einen passenden Neodymmagnet einsetzen, denn der Billigmagnet ist nur schwach eingeklebt und kann herausgehebelt werden.

Die knapp über 4000km habe ich mit dem Bikemate mit einem Batteriewechsel absolviert, wobei ich die erste Batterie vermutlich noch ein Zeit lang hätte weiter fahren können. Beide Tachos ermöglichen nach einem Batteriewechsel die Eingabe des bisherigen Kilometerstands.

Alles in Allem halt ich den Bikemate für den besseren Tacho. Den Sigma sollte man sich kaufen, wenn man einen einfachen Tacho haben möchte und den höheren Preis akzeptabel findet. Der Bikemate zeigt mehr Daten an und kostet nur die Hälfte. Er ist vermutlich genauso haltbar, auch wenn er etwas minderwertiger aussieht. 


Freitag, 9. Dezember 2016

9.12.2016:

Das Gefühl, sich an der Spitze der Nahrungskette im Straßenverkehr zu befinden. Ein allgegenwertiges urbanes Gefühl während meiner Fahrradkurierzeit. Der Verkehr legt die Innenstädte lahm und das Fahrrad findet immer eine Lücke, durch die man dank schmalem Lenker und der Erfahrung von tausenden Kiloemetern ungebremst durchfahren kann. Hier herrscht positiver Streß, hier wird Adrenalin produziert, der Körper belohnt sich. Dieses Gefühl hole ich mir in homöpathischen Dosen auf meiner Heimfahrt nach 45km Stau auf der A3, A66 und der Innenstadt. Auf den 2,5km von der KiTa bis nach Hause reicht die Dosis gerade so aus, um die negativen Emotionen der täglichen Rush Hour im Auto zu kompensieren. Das blaue Klapprad ist mittlerweile zum urbanen Panzer geworden und wird immer stärker. Alle Anfälligkeiten sind ausgemerzt und so habe ich bereits über 4000km mit dem Rad absolviert. Es geht fast nichts mehr kaputt, ist super zuverlässig. Nach 2,5km Vollgas durch die Stadt wird es geschultert und vor die Tür gestellt, um morgens zur Zugmaschine für Nele, den Anhänger und mich zu werden. 7 Ampeln in 7 Minuten.

Mittwoch, 7. Dezember 2016

7.12.2016:

Heizungskreise abgedrückt. Dicht. Wunderbar. Grunderwerbsteuer entrichtet. Klasse. Es geht voran!

Montag, 28. November 2016

28.11.16:

Wer sich fragt, ob man mit dem Brompton einen Chariot ziehen kann: Ja, es geht. Warum sollte es auch nicht gehen? Gut, am Anfang habe ich mich tatsächlich gefragt, ob die kleinen Raddurchmesser und die damit verbundene tiefe Position der Befestigungsachse diesem Ansinnen einen Riegel vorschieben. Aber der Anhänger ist fahrbar. Einzig die Sitzpsotion von Nele ändert sich ein wenig. Im MTB sitzt sie mit der meisten Rücklage, während sie im Brompton schon deutlich weiter aufrecht sitzt. Dass die Position allerdings nicht fix sind kann sieht man schon an den verschiedenen Höhen, die sich je nach Verwendung des Joggingrades, der Buggyräder oder der Anhängerkupplung ergeben.

Für den morgendlichen Weg zur Kita ist das Brompton allerdings deutlich ungeeigneter als das EUROPA: Das hängt vor Allem an dem fehlenden Ständer. Das Brompton wird ja normalerweise einfach eingeklappt, sodass es auf dem Gepäckträger steht, was natürlich nicht mit angekuppeltem CHariot geht. Also muss man den Anhänger abkuppeln, während man mit der anderen Hand das Brompton festhält. Doof. Also wird in der Regel mit dem blauen Klapprad gefahren, dass nebenbei auch noch die besseren Bremsen hat: Vor Allem die Vorderradbremse am EUROPA ist wesentlich besser als die Felgenbremsen vom Brompton. Hier muss ich mir mal überlegen, ob ich da noch mal ein paar Euro für bessere Bremsen investieren sollte.

Nachtrag 4.12.16: Heute habe ich festgestellt, dass man bei der Kombination Brompton / Chariot Gefahr läuft, beim Herunterfahren an Bordsteinkanten mit dem Chariot aufzusetzen. Man sollte also gucken, wo man lang fährt, um zu verhindern, dass man sich den Boden aus Planenstoff aufschubbert...

Sonntag, 20. November 2016

20.11.16:

Man muss ja nicht alles gleich wegwerfen. Wenn am Schnurlostelefon der Auflegenknopf nicht mehr richtig funktioniert, kann man auch mal die 16 Schrauben lösen, um dem Problem auf den Grund zu gehen. Als Ursache habe ich eine leicht verschobene Kontaktplatte auf der Folientastatur identifiziert, Diese habe ich ein wenig verschoben und erhoffe mir jetzt wieder langanhaltende Funkrion des roten Hörers.

Freitag, 18. November 2016

Akku leer und lädt nicht mehr?

Akku leer und lädt nicht mehr? Mal abgesehen davon, dass in so einem Fall die Akkuchemie schon angegriffen sein dürfte, kann es immer ein Versuch wert sein, dem Akku noch mal Starthilfe von Außen zu geben. Während elektronische Ladegeräte ab einer gewissen Spannung den Akku nicht mehr erkennen, nimmt dieser bei einer von außen angelegten Spannung meistens noch mal Strom auf und die Spannung erhöht sich wieder. Meist reichen hier ein paar Sekunden, um einen Akku wieder so weit hoch zu bringen, dass er im Ladegerät weitergeladen werden kann.

Am besten macht man das mit einem Labornetzgerät, bei dem man einen kleinen Strom einstellen kann. Aber auch mal kurz parallel schalten zu einer vollen Zelle (mit gleicher Nennspannung) kann helfen.

So habe ich heute einen 18650er gerettet, der nicht mehr von meinem Opus-Ladegerät erkannt wurde. Nach kurzer Starthilfe am Labornetzteil hat er die Ladung wieder angenommen und auch erstaunliche 2500mAh aufgenommen, bevor das Opus voll angezeigt hat. Jetzt mach ich noch einen weiteren Entlade-/Ladedurchgang, und dann kann ich den Akku vermutlich wieder in meine LED-Taschenlampe einbauen, wo ich ihn hoffentlich nicht noch einmal tiefentlade...

Samstag, 12. November 2016

12.11.16:

Eine neue Feder für das Brompton. Sowohl das originale Elastomer als auch die chinesische Titanfeder waren zu weich, sodass ich mich jetzt für diese sehr harte Feder hier entschieden habe, die ich auch gleich mal montiert habe und Probe gefahren bin. Sehr schönes Fazit! Das Brompton fühlt sich nicht mehr so schwammig an wie mit dem Gummipuffer und schlägt nicht durch wie die Titanfeder, die wohl eher für das durchschnittliche Gewicht eines kleinen Chinesen ausgelegt ist. Wenn man jetzt noch bedenkt, dass die neue Stahlfeder auch noch weniger kostet als die Titanfeder, dann freut man sich. Dass sie farblich auch noch zum Rad passt ist auch super.

So bin ich gestern und heute jeweils rund 30km auf dem neuen Klapprad gefahren, dass jetzt langsam ins Rollen kommt: Aktuell stört mich noch eine kleine Unwucht im Hinterreifen, die ich noch näher eingrenzen muss, und dass die Sattelstütze minimal absackt während der Fahrt.

Naja, und der Seitenläufer ist doch ein ganz schöner Brüllaffe. Ich befürchte, dass Seitenläufer niemals für Geschwindigkeiten von mehr als 25km/h entwickelt wurden, denn das ist in etwa die Schwelle, wo das Geräusch des Dynamos sich langsam nach einem Hilfruf anhört.

Auf der Abfahrt vom Chausseehaus nach Wiesbaden war der Seitenläufer dann wohl auch der limitierende Faktor, der eine höhere Geschwindigkeit als 56km/h einfach nicht zulassen wollte. Ohne "Motorbremse" wären sicher 70km/h möglich gewesen.



Montag, 7. November 2016

8.11.16:

Und das Brompton? Nachdem die chinesische Titanfeder viel zu weich war - wen wundert es, Chinesen sind klein und leicht - habe ich mich entschlossen, das Thema Federung etwas strukturierter anzugehen. Ich habe also versucht, das Übersetzungsverhältnis der Schwinge zu ermitteln und daraufhin eine Feder zu dimensionieren, die nicht bis Anschlag durchgedrückt wird. Da ich die Daten der Chinafeder nicht kenne bin ich gespannt, ob meine Planung von Erfolg gekrönt sein wird. Leider muss ich mich noch ein paar Tage gedulden.

7.11.16:

Neue Griffe und Tacho für Catrins blaues Klapprad. Mal sehen, wie sie das findet. Eigentlich wollte sie ja keinen Tacho, aber vielleicht ist es doch interessant zu sehen, wie viele Kilometer sie mit der Zeit sammelt.

Samstag, 5. November 2016

5.11.16:

Ich habe das Brompton jetzt mit einer einfachen LED-Beleuchtung von Busch und Müller ausgestattet. Bei dem blauen Klapprad hatte ich noch den Anspruch, die original UNION-Lampen zu erhalten, auch wenn ich sie mit LEDs ausgestattet habe. Hier würde so eine kleine Lampe nicht an ein 40 Jahre altes Klapprad passen. Das Brompton ist zwar auch 17 Jahre alt, aber bis auf den Seitenläufer sehen die aktuellen Bromptons ja eigentlich heute noch genauso aus, und so kann ich mit der neuen Lampe ein wenig den Eindruck provozieren, das Brompton sei noch gar nicht so alt.

Die Lampen waren schnell montiert, auch wenn mich ein wenig geärgert habe, dass der Montagebügel der Frontlampe nicht mit der Lampenmasse verbunden ist und ich dadurch zweiadrig anschließen musste. Das Brompton verläßt sich aber scheinbar auch nicht auf eine durchgängige, niederohmische Masse und verlegte zum Frontscheinwerfer auch 1999 schon zweiadrig.

Die Lampe ist relativ hell und würde auch einen komplett dunklen Weg ausreichend ausleuchten. Nicht so hell wie die ganz teuren Lampen oder die China-Fluter (=>http://xferdinand.blogspot.de/2015/04/6415-wieviel-watt-hat-eigentlich-die.html), aber dafür unabhängig von einem Akkupack. Und trotz Seitenläufer hat man nicht das Gefühl, dass man hier zu sehr ausgebremst wird.

Bereits nach ein paar hundert Metern Fahrt laden sich die Caps in den Lampen auf und sorgen für ein paar Minuten Standlicht. Das reicht auf jeden Fall für den Halt an der Ampel, und irgendwie findet man das schön. Alles in Allem würde ich sagen, dass ich hier 44 EUR gut investiert habe.

Donnerstag, 3. November 2016

3.11.16:

Mal wieder ein bisschen Wave-Race auf dem N64-Emu spielen. Schade, dass ich die alten Rekorde nicht mehr habe.

Mittwoch, 2. November 2016

2.11.2016:

Heute ist ein total beschissener Tag. Die Hauptpost scheint mich verarschen zu wollen. Ich war jetzt innerhalb von einem Jahr mindestens drei Mal bei dem blöden Briefmarkenautomaten. War er auch nur ein mal betriebsbereit? Nein! Heute auch nicht. Also habe ich mich mit dem Klapprad auf den beschwerlichen Weg bergauf Richtung Westcenter gemacht, wo ich eigentlich einen weiteren Briefmarkenautomat erwartet habe. Auf der Dotzheimer Straße meinte dann so ein Retrorennradhipster, mich mit seinem verkackten 80er-Jahre-Rennrad überholen zu müssen und irgendwas von total kaltem Wetter zu faseln. Ich habe dann schnell die Verfolgung aufgenommen, um dann zu erleben, dass er abbiegt und sich dem Duell mit mir und meinem 70er-Jahre-EUROPA nicht stellt. Umsonst außer Atem, umsonst die Komfortzone verlassen. Und umsonst bis ins Westcenter gefahren. Packstation. Ja. Briefmarkenautomat. Nope. OK, der Mist muss verschickt werden, also für sportliche 4 EUR eine scheiß Paketmarke gezogen.